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Fjordman: Der Eurabia Code: Wie Europa an den Islam verkauft wird Islamkritik Startseite

FjordmanIch habe gestern diesen Artikel des norwegischen Bloggers Fjordman (Peder Jensen, Bild links) entdeckt. Er beschreibt sehr anschaulich, wie Europa ganz bewußt und ganz gezielt von der Europäischen Union (EU) im Zusammenspiel mit der arabisch-islamischen Welt in eine europäisch-islamische Diktatur überführt wird. Der Artikel ist zwar etwas länger, aber es lohnt sich ihn zu lesen. Um so länger ich lese, um so interessanter wird der Artikel. Ich bin noch nicht ganz fertig mit der Bearbeitung des Artikels, aber ich stelle ihn schon einmal online, so daß ihn jeder lesen kann.

1. Der Eurabia-Code (Übersetzt von Eisvogel) Top

Ich beschloss, dieses Essay zu schreiben, nachdem ich gehört hatte, dass ein Journalist, für die Verhältnisse meines Landes kein Linker, Eurabia als reine Verschwörungstheorie abqualifizierte, vergleichbar mit den Protokollen der Weisen von Zion. Ich bestreite weder, dass es Verschwörungstheorien gibt noch dass sie gefährlich sein können. Schließlich halfen die Protokolle und die Dolchstoßlegende, die Ansicht, dass Deutschland den ersten Weltkrieg gar nicht verloren hatte, sondern von Sozialisten, Intellektuellen und Juden verraten worden war, vor dem zweiten Weltkrieg Adolf Hitler und den Nazis den Weg zu ebnen.

Was mich jedoch verblüfft, ist, dass es eine weit verbreitete Meinung vieler (nicht nur in der islamischen Welt, sondern auch in Europa und sogar den Vereinigten Staaten) ist, dass die Terroranschläge auf die Twin Towers am 11. September 2001 in Wirklichkeit eine kontrollierte Aktion der amerikanischen Regierung gewesen seien, die dann Moslems angehängt worden wäre. Ich habe oft erlebt, dass diese These in westlichen Medien besprochen wurde. Obwohl sie oft (aber nicht immer) zurückgewiesen und lächerlich gemacht wird, wird sie immerhin erwähnt.

Im Gegensatz dazu wird die Eurabia-These, die besagt, dass die Islamisierung Europas kein zufälliges Geschehen ist, sondern unter aktiver Mithilfe führender europäischer Politiker stattfindet, kaum jemals erwähnt, obwohl sie einfacher zu belegen ist. Schneidet die Erwähnung von Eurabia zu sehr ins eigene Fleisch? Passt sie vielleicht nicht zu der antiamerikanischen Haltung vieler Journalisten? Eigenartigerweise schreiben auch jene linksgerichteten Journalisten, die der Europäischen Union ansonsten wegen ihrer markwirtschaftlichen Elemente kritisch gegenüber stehen, niemals über Eurabia. Deshalb werde ich versuchen, herauszufinden, ob die Eurabia-These korrekt oder zumindest plausibel ist.

Ich habe dieses Projekt in Anlehnung an Dan Browns Bestseller „Der Da Vinci Code“ den Eurabia Code genannt. Browns fiktiver Bericht „dokumentiert“ eine Verschwörung der Kirche, um die Wahrheit über Jesus zu verbergen. Ich bin nicht sicher, ob mein Werk gleichermaßen berühmt werden wird, aber ich bin ziemlich sicher, dass es näher an der Realität ist. Das nächste Mal, wenn Mr. Brown über gewaltige Verschwörungen in Europa schreiben will, wäre er gut beraten, sein Augenmerk eher auf Brüssel als auf Rom zu richten. Es wäre wesentlich interessanter.

Das Folgende ist ein kurzer Abriss der These, die Bat Ye’Or in ihrem Buch „Eurabia, The Euro-Arab Axis“ dargelegt hat (das vollständig gelesen werden sollte). Zusätzlich verwende ich noch Auszüge aus ihren Artikeln und aus Interviews mit ihr. Ich veröffentliche die Informationen mit ihrem Segen, aber diese Zusammenfassung ist voll und ganz von mir. In einem Interview mit der israelischen Zeitung Haaretz führte Bat Ye’Or aus, wie der französische Präsident Charles De Gaulle, enttäuscht sowohl über den Verlust der französischen Kolonien in Afrika und im Nahen Osten als auch über den schwindenden Einfluss Frankreichs auf der Weltbühne, in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschloss, eine strategische Allianz mit der arabischen und islamischen Welt zu bilden, um mit der Vorherrschaft der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion zu konkurrieren.

“Es geht dabei um eine vollständige Transformation Europas, die Ergebnis vorsätzlicher Politik ist“ sagte Bat Ye’Or. „Wir steuern heute auf einen totalen Wandel Europas zu, das mehr und mehr islamisiert und zu einem Satelliten der arabischen und islamischen Welt werden wird. Die europäischen Spitzenpolitiker haben einer Allianz mit der arabischen Welt zugestimmt, in der sie sich verpflichtet haben, die islamische Sichtweise auf die USA und Israel zu übernehmen. Das betrifft nicht nur die Außenpolitik sondern durch Einwanderung, die Integration der Einwanderer und die Vorstellung, dass der Islam ein Teil Europas sei, auch die europäische Gesellschaft von innen.“

„Europa ist unter einer ständigen Bedrohung durch Terror. Terror ist das Mittel, Druck auf die europäischen Länder auszuüben, sich fortdauernd den Forderungen der arabischen Repräsentanten zu beugen. Sie fordern zum Beispiel, daß sich Europa immer zugunsten der Palästinenser und gegen Israel ausspricht.“ Auf diese Weise wurde das Eurabia-Projekt zu einer erweiterten Vision der antiamerikanischen gaullistischen Politik, abhängig von der Bildung einer dem amerikanischen Einfluss feindselig gegenüberstehenden euro-arabischen Einheit. Es erleichterte europäische Ambitionen, wichtige Einflusssphären in den ehemaligen europäischen Kolonien aufrecht zu erhalten, währenddessen es auch riesige Absatzmärkte für europäische Güter in der arabischen Welt eröffnete, insbesondere in Erdöl produzierenden Ländern, um die Mineralöl- und Erdgasversorgung Europas sicher zu stellen.

Darüber hinaus würde dieses Projekt durch die Begünstigung islamischer Immigration und die Förderung des Multikulturalismus’ mit einer starken islamischen Präsenz in Europa das Mittelmeer sozusagen zu einem euro-arabischen Binnenmeer machen. Der Begriff „Eurabia“ wurde erstmals Mitte der 70er Jahre gebraucht, und zwar als Titel eines Journals, das vom Präsidenten der Assoziation für franko-arabische Solidarität, Lucien Bitterlein, herausgegeben wurde und in Zusammenarbeit mit der Groupe d’Etudes sur le Moyen-Orient (Genf), France-Pays Arabes (Paris), und Middle East International (London) veröffentlicht wurde. In den Artikeln darin wurde zu gemeinsamen euro-arabischen Positionen auf jeder Ebene aufgerufen. Diese Vorschläge waren keineswegs Träumereien isolierter Theoretiker, sondern ganz konkrete politische Entscheidungen, die zusammen mit europäischen Staatschefs und europäischen Parlamentariern vorangetrieben und realistisiert wurden.

Während einer Pressekonferenz am 27. November 1967 erklärte Charles de Gaulle offen, dass die französische Kooperation mit der arabischen Welt „zur fundamentalen Grundlage unserer Außenpolitik geworden ist“. Im Januar 1969 wurde in Kairo die Zweite Internationale Konferenz zur Unterstützung der arabischen Völker abgehalten und dabei in Resolution 15 festgehalten, „…da, wo noch keine existieren, spezielle parlamentarische Gruppen zu bilden, die das Parlament als Plattform für die Unterstützung des arabischen Volkes und des palästinensischen Widerstandes nutzen.“

Fünf Jahre später, im Juli 1974, wurde unter der Rubrik des euro-arabischen Dialogs in Paris die Parlamentarische Gruppe für euro-arabische Zusammenarbeit gegründet. Bat Ye’Or hat diese gemeinsame euro-arabische politische Agenda aufgezeigt. Der erste Schritt war die Schaffung einer gemeinsamen Außenpolitik. Frankreich war die treibende Kraft bei dieser Einigung, die schon davor von dem engeren Kreis um de Gaulle und von arabischen Politikern anvisiert worden war. Die arabischen Staaten forderten von Europa den Zugang zu westlicher Wissenschaft und Technologie, die Unabhängigkeit Europas von Amerika, europäischen Druck auf die USA, sich der arabischen Politik anzunähern und die Dämonisierung Israels als Bedrohung des Weltfriedens, aber auch Maßnahmen zur Förderung arabischer Einwanderung und Verbreitung der islamischen Kultur in Europa.

Diese Kooperation sollte auch die Anerkennung der Palästinenser als eigenes Volk und der PLO mit ihrem Führer Arafat als Repräsentanten dieses Volkes beinhalten. Bis 1973 waren diese Leute nur als arabische Flüchtlinge bekannt, sogar bei anderen Arabern. Das Konzept einer palästinensischen „Nation“ existiert schlicht und einfach nicht. Während der Ölkrise 1973 verkündeten die arabischen Mitglieder der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC), dass die OPEC aufgrund des laufenden Yom Kippur- Krieges zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn Ägypten und Syrien kein Mineralöl mehr an westliche Länder liefern würde, die Israel unterstützten.

Der plötzliche Anstieg des Ölpreises hatte dauerhafte Wirkungen. Er verschaffte nicht nur Ländern wie Saudiarabien einen gewaltigen Einfluss, der es den Saudis ermöglichte, einen weltweiten Aufstieg des Islam zu finanzieren, er hatte auch Einwirkungen auf den Westen, ganz besonders in Europa. Allerdings mussten die arabischen Führer auch Öl verkaufen. Ihre Völker waren stark abhängig von der wirtschaftlichen und technologischen Hilfe Europas. Die Amerikaner wiesen während des Ölembargos 1973 darauf hin. Nach Bat Ye’Or war der Ölfaktor, obwohl er sicher dazu beitrug, den euro-arabischen Dialog zu verfestigen, in erster Linie ein Vorwand, um eine Politik zu verschleiern, die sich in Frankreich schon vor dieser Krise abgezeichnet hatte.

Diese Politik, die in den 60er Jahren konzipiert worden war, geht bis auf das 19. Jahrhundert zurück, als Frankreich den Traum, ein arabisches Imperium zu beherrschen, träumte. Diese politische Agenda wurde durch die vorsätzliche kulturelle Transformation [Umwandlung] Europas verfestigt. Symposien zum Euro-Arabischen Dialog in Venedig (1977) und Hamburg (1983) beinhalteten Empfehlungen, die erfolgreich umgesetzt wurden. Diese Empfehlungen wurden durch den vorsätzlich geplanten und privilegierten Einfluss zahlloser arabischer und anderer islamischer Immigranten in Europa unterstützend begleitet.

Die Empfehlungen beinhalteten: 1. Die Koordination der Bemühungen der arabischen Länder, die arabische Sprache und Kultur in Europa zu verbreiten. 2. Die Schaffung gemeinsamer euro-arabischer Kulturzentren in europäischen Hauptstädten. 3. Die Notwendigkeit, arabische Lehrer, die auf Arabisch-Unterricht für Europäer spezialisiert sind, an europäische Institutionen und Universitäten zu bringen. 4. Die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen europäischen und arabischen Fachleuten, um der gebildeten Öffentlichkeit in Europa ein positives Bild der arabisch- islamischen Zivilisation und der zeitgenössischen arabischen Anliegen zu vermitteln.

Diese Übereinkommen konnten aufgrund ihrer politisch sensiblen und fundamental undemokratischen Natur nicht in geschriebenen Dokumenten und Verträgen niedergelegt werden. So beschlossen die europäischen Führungspolitiker, diese Ideen vorsichtig als „Dialog“ zu bezeichnen. Alle Treffen, Komitees und Arbeitsgruppen setzten sich aus Repräsentanten von EU-Mitgliedsstaaten und des Europarates sowie arabischer Länder und der Arabischen Liga zusammen. Das Verfahren und die Entscheidungen fanden hinter verschlossenen Türen statt. Es wurden keinerlei offizielle Notizen gemacht. Der Euro-Arabische Dialog (EAD) ist eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtung mit dem Ziel, ein vollkommenes Zusammenstehen zwischen Europäern und Arabern sicher zu stellen.

Seine Struktur wurde in Konferenzen in Kopenhagen (15. Dezember 1973) und Paris (31. Juli 1974) ausgearbeitet. Andere wesentliche Organe des Dialogs sind das MEDEA-Institut und das European Institute of Research on Mediterranean and Euro-Arab Cooperation, das 1995 mit dem Rückhalt der Europäischen Kommission gegründet wurde. In einem Interview mit Jamie Glazov vom Frontpage Magazine führte Bat Ye’Or aus, wie „der EAD innenpolitisch eine enge Kooperation zwischen Arabern und Europäern auf Gebieten wie Fernsehen, Radio, Journalismus, Verlagshäusern, akademischen Einrichtungen, Kulturzentren, Schulbüchern, Studenten- und Jugendvereinigungen und Tourismus errichtete. Kirchliche interreligiöse Dialoge waren ein wichtiger Bestandteil dieser Politik.

Eurabia ist daher ein ausgeprägtes euro-arabisches Netzwerk von Vereinigungen, eine umfassende Symbiose der Kooperation und Partnerschaft in Politik, Wirtschaft, Demographie und Kultur.“ Europas treibende Kraft, die parlamentarische Vereinigung für Euro-Arabische Kooperation, wurde 1974 in Paris geschaffen. Sie hat heute über 600 Mitglieder, aus allen wichtigen europäischen politischen Parteien, die sowohl in ihren eigenen nationalen Parlamenten als auch im Europäischen Parlament tätig sind. Frankreich ist immer noch der Hauptprotagonist dieser Vereinigung. Eine weit reichende Politik wurde in groben Zügen umrissen. Sie zog eine Symbiose [ein Verschmelzen] zwischen Europa und den islamisch-arabischen Ländern nach sich, die Europa, und ganz speziell Frankreich, die treibende Kraft des Projektes, ein prestigeträchtiges Gegengewicht zu den USA bescheren sollte.

Diese Politik wurde weitgehend diskret und außerhalb offizieller Verträge unter dem unschuldig klingenden Namen des Euro- Arabischen Dialogs vorangetrieben. Die Organisation arbeitete unter der Schirmherrschaft von Ministern europäischer Regierungen in enger Zusammenarbeit mit ihren arabischen Amtskollegen und den Repräsentanten der Europäischen Kommission und der Arabischen Liga. Das Ziel war die Schaffung einer pan-mediterranen [gesamt-mediteranen] Einheit mit freiem Personen- und Güterverkehr.

An der kulturellen Front machte man sich an eine komplette Neuschreibung der Geschichte, die zuerst in den 70er Jahren an europäischen Universitäten in Angriff genommen wurde. Dieser Prozess wurde von der parlamentarischen Vereinigung des Europarats im September 1991 bei einer Zusammenkunft, die „dem Beitrag der islamischen Zivilisation zur europäischen Kultur“ gewidmet war, bestätigt. Er wurde von Frankreichs Präsident Jacques Chirac in seiner Ansprache am 8. April 1996 in Kairo noch einmal bekräftigt und von Romano Prodi, dem Präsidenten der mächtigen Europäischen Kommission, der EU-“Regierung“, und späteren italienischen Ministerpräsidenten durch die Schaffung der Stiftung zum Dialog der Kulturen und Zivilisationen untermauert.

Die Aufgabe dieser Stiftung lag darin, alles, was in Europa über den Islam geschrieben und gelehrt wird, zu kontrollieren. Während der vergangenen drei Jahrzehnte haben die EEC [Europäische Wirtschaftsgemeinschaft] und die politischen und kulturellen Organisationen der EU eine islamische Fantasiezivilisation und Fantasiegeschichte erfunden. Die historischen Belege für die Verletzung der grundlegenden Menschenrechte aller Nichtmoslems und Frauen unter der Scharia (dem islamischen Gesetz) werden entweder ignoriert oder zurückgewiesen. In dieser Weltsicht kommen die einzigen Gefahren von den Vereinigten Staaten und Israel.

Die Erschaffer von Eurabia haben in den europäischen Medien eine erfolgreiche Propagandakampagne gegen diese beiden Staaten durchgeführt. Diese Erfindung wurde durch bereits existierende antisemitische und antiamerikanische Strömungen in Europa erleichtert, wobei allerdings beide Gesinnungen durch die Eurabier und ihre Kollaborateure enorm ausgeweitet wurden. Am 31. Januar 2001 als der palästinensische Terrorjihad wiederaufflammte, erklärte der EU-Kommissar für Außenbeziehungen Chris Patten vor dem Europäischen Parlament, dass Europas Außenpolitik ihr besonderes Augenmerk auf ihre südliche Flanke (das ist der EU-Jargon für die arabischen Länder) richten sollte und fügte hinzu, dass er erfreut über die allgemeine Zustimmung sei, die mediterrane Partnerschaft verstärkt ins Blickfeld zu rücken.

Bat Ye’Or ist der Ansicht, daß „unsere Politiker durch ihre Botschaften, Geheimagenten und Spezialisten vollkommen über die islamische Geschichte und zeitgenössische Politik informiert sind. Es gibt keine Unschuld, aber eine ungeheuerliche Unflexibilität verursacht durch Korruption, Zynismus und die Perversion von Werten.“ Im Vorwort ihres Buches führt sie aus „Dieses Buch beschreibt die Entwicklung Europas von einer jüdisch-christlichen Zivilisation mit wichtigen post-aufklärerischen [nach-auflärerischen] säkularen [Säkularität = Trennung von Politik und Religion] Elementen hin zu einer post-jüdisch-christlichen Zivilisation, die sich der Ideologie des Jihad und den islamischen Kräften unterwirft.“

Die neue europäische Zivilisation, die im Entstehen ist, kann korrekterweise als eine „Zivilisation der Dhimmitude“ [Zivilisation der Unterwerfung von Nichtmuslimen] beschrieben werden. Das Wort Dhimmitude kommt von der im islamischen Recht festgelegten Bezeichnung „Dhimmi“. Man bezeichnet damit unterworfene nicht-islamische Individuen, die die restriktive und demütigende Unterordnung unter den Islam akzeptiert haben, um der Sklaverei oder dem Tod zu entgehen. Die gesamte islamische Welt, wie wir sie heute kennen, ist ein Produkt dieser seit 1300 Jahren andauernden Dynamik des Jihad, wobei einst blühende nicht-islamische Mehrheitszivilisationen in ein Stadium der Dysfunktion und Dhimmitude abgesunken sind.

Dhimmis sind minderwertige Wesen, die Demütigung und Aggression still ertragen. Dieses Arrangement erlaubt Moslems, sich einer Straffreiheit zu erfreuen, die sowohl ihren Hass als auch ihr Überlegenheitsgefühl verstärkt, und zwar unter dem Schutz des Gesetzes. Eurabia ist eine neuartige und neue Einheit. Sie verfügt über politische, wirtschaftliche, religiöse, kulturelle und mediale Komponenten, die Europa von machtvollen Regierungslobbies übergestülpt wurden. Während die Europäer mit den von Eurabia auferlegten Einschränkungen leben, sind, wenn man von einer irgendwie verworrenen Ahnung mal absieht, sich nur wenige in ihrem Alltag dessen überhaupt bewusst. Diese eurabische Politik, die sich in unklaren Formulierungen ausdrückt, wird von höchster politischer Ebene aus betrieben und innerhalb der ganzen EU koordiniert.

Eine antiamerikanische und antisemitische euro-arabische Subkultur breitet sich in allen Bereichen der Gesellschaft, Medien und Kultur aus. Dissidenten [Systemkritiker, Islamkritiker] werden totgeschwiegen oder boykottiert. Manchmal verlieren sie ihren Arbeitsplatz, werden Opfer einer „politischen Korrektheit“ die vor allem von akademischen, medialen und politischen Kreisen verhängt wird. Nach Bat Ye’Or können Frankreich und das restliche Westeuropa ihre Politik nicht mehr ändern: „Es ist ein Projekt, das beständig durch Einwanderungspolitik, Propaganda, kirchliche Unterstützung, Wirtschaftsvereinigungen und Wirtschaftshilfe, kulturelle, mediale und akademische Zusammenarbeit konzipiert, geplant und vorangetrieben wurde. Generationen wuchsen innerhalb dieser politischen Rahmenbedingungen auf; sie wurden dazu erzogen und konditioniert, sie zu unterstützen und ihnen zu folgen.“

Sind Bat Ye’Ors Behauptungen korrekt oder auch nur möglich? Bernard Lewis hat ausgeführt, dass es einen allgemeinen Konsens unter Historikern darüber gibt, dass „die moderne Geschichte des Nahen Ostens im Jahr 1798 begann, als die Französische Revolution Ägypten erreichte, und zwar in Gestalt einer kleinen Expeditions-Streitmacht, die von einem jungen General namens Napoleon Bonaparte angeführt wurde und die Ägypten eroberte und es in der Folge eine Zeitlang mit erschreckender Gedankenlosigkeit beherrschte.“ In einer erfolglosen Anstrengung, die Unterstützung der ägyptischen Bevölkerung zu gewinnen, gab Napoleon Proklamationen ab, in denen er den Islam pries. „Volk von Ägypten“ proklamierte er 1798 bei seinem Einmarsch in Alexandria, „Man wird Euch sagen, ich sei gekommen, eure Religion zu zerstören. Schenkt dem keinen Glauben. Antwortet darauf, dass ich gekommen bin, Eure Rechte wiederherzustellen und die Usurpatoren [Besatzer] und zwar nicht nur die [türkischen und kaukasischen] Mamelucken zu bestrafen, ich respektiere Gott, seinen Propheten und den Koran.“

Nach einem Augenzeugen, beendete Napoleon seine Ansprache mit dem Satz: „Gott ist groß und Mohammed ist sein Prophet.“ In moslemischen Ohren klang das wie die Schahada, das Bekenntnis des Glaubens an den einzigen Gott und daran, dass Mohammed sein letzter Abgesandter war. Das Aussprechen der Schahada, die erste der fünf Säulen des Islam, gilt als Zeichen der Konversion zum Islam. Moslems konnten also den Schluss ziehen, dass Napoleon zum Islam konvertiert sei. In der Tat hat das einer seiner Generäle, Jacques Ménou, auch getan. Die Franzosen wurden später vom englischen Admiral Lord Nelson besiegt und waren gezwungen, sich aus Ägypten zurückzuziehen. Obwohl die französische Expedition nur drei Jahre andauerte, zeigte sie doch eindrucksvoll, dass der Westen der islamischen Welt inzwischen so überlegen war, dass Westler nach Belieben in das arabische Herzland, das damals immer noch Teil des Ottomanischen Reichs war, vordringen konnten. Nur eine andere westliche Macht konnte sie vertreiben.

Der Schock über diese Erkenntnis zog im 19. Jahrhundert die ersten Versuche, den Islam zu reformieren, nach sich. Ein positiver Effekt der westlichen Eroberung war der Einfluss französischer Wissenschaftler auf Ägypten und die Gründung der modernen Ägyptologie. Das führte zu der höchst bedeutsamen Entdeckung des Steins von Rosetta, mit dessen Hilfe es später dem französischen Philologen Jean-François Champollion gelang, die altägyptischen Hieroglyphen zu entziffern. Allerdings hatte die Begegnung auch eine dauerhafte Auswirkung auf Europa, vor allem auf Frankreich.

Die französische Invasion Algeriens 1830 ist ein weiterer Meilenstein dieser Geschichte. Später beherrschten die Franzosen Tunesien und Marokko. Schließlich gewannen die Franzosen nach dem 1. Weltkrieg Mandate über frühere türkisch-osmanische Territorien hinzu, die das heutige Gebiet Syriens und des Libanons umfassten. Nach dem 2. Weltkrieg verließen die französischen Truppen nach und nach die arabischen Länder, was in dem algerischen Unabhängigkeitskrieg 1962 gipfelte. Allerdings führten die langandauernden Beziehungen zu Arabern dazu, dass man in Frankreich glaubte, eine besondere Beziehung zu und ein Verständnis für Araber und Moslems zu haben.

Mit der französischen Vorherrschaft in Kontinentaleuropa lieferte das nun eine Grundlage für eine neue Außenpolitik. Präsident de Gaulle drängte auf ein von den zwei Supermächten [Russland und USA] unabhängiges Europa. In einer Rede stellte er fest: „Ja, es ist Europa vom Atlantik bis zum Ural, es ist Europa, es ist ganz Europa, das das Schicksal der Welt entscheiden wird.“ 1966 zog er Frankreich aus der gemeinsamen militärischen Kommandozentrale der NATO zurück, verblieb aber in der Organisation selber. Nach dem Sechstagekrieg 1967 [Israel] kennzeichnete de Gaulles Verurteilung Israels wegen der Besetzung der Westbank und des Gazastreifens einen signifikanten Wandel in der französischen Außenpolitik. Davor war Frankreich, wie der Rest Westeuropas, entschlossen pro-israelisch und 1956 sogar an der Seite Israels in den Krieg gegen Nassers Ägypten gezogen. Von 1967 an verfolgte Frankreich jedoch einen entschieden pro-arabischen Kurs.

Man sagt, die englische Außenpolitik sei seit dem 16. Jahrhundert stets die gleiche geblieben. Ihr Ziel war, jedes beliebige Land, sei es Spanien, Frankreich oder später Deutschland, davon abzuhalten, Kontinentaleuropa in einem Ausmaß zu beherrschen, das eine Bedrohung für England darstellen könnte. Andererseits könnte man argumentieren, dass auch die französische Außenpolitik über mehrere Jahrhunderte hinweg dieselbe geblieben ist; mit dem Ziel, eine französische Führung über Europa und die Mittelmeerregion zu etablieren, um die angelsächsische (und später anglo-amerikanische) Vorherrschaft einzudämmen.

Dieses Bild wurde durch die deutsche Einigung im späten 19. Jahrhundert [1989] komplizierter, aber in den Grundzügen ist es bis heute so geblieben. Napoleon ist der große Held des französischen Ministerpräsidenten de Villepin. Mehrere prominente französische Führungspolitiker konstatierten 2005 ganz offen, dass die vorgeschlagene EU-Verfassung im Grunde ein ausgeweitetes Frankreich bedeuten würde. Justizminister Dominique Perben sagte: „Wir haben endlich dieses ‘Europe à la française’ erlangt, auf das wir so lange gewartet haben. Diese Verfassung bedeutet ein erweitertes Frankreich. Sie ist Europa, geschrieben auf französisch.“

Von Beginn an ist die europäische Einigung ein von Frankreich geführtes Unternehmen gewesen. Die Tatsache, dass Frankreichs politische Elite ihren Anspruch auf Vorherrschaft über Europa niemals aufgegeben hatten, wurde während des Irakkriegs deutlich offenbar. Wie allgemein bekannt ist, sagte Präsident Chirac 2003, nachdem Polen, Ungarn und die Tschechische Republik sich der US-Position anschlossen „Sie haben eine gute Gelegenheit verpasst, den Mund zu halten“ und er fügte hinzu „Diese Länder haben sich nicht gerade gut benommen und sind ziemlich sorglos der Gefahr gegenüber, die eine zu schnelle Übernahme der amerikanischen Position mit sich bringt.“

Der französische Wirtschaftswissenschaftler Jean Monnet, der nie in ein öffentliches Amt gewählt wurde, wird von vielen als Architekt der Europäischen Einigung angesehen. Monnet war ein Pragmatiker mit guten Verbindungen, der hinter den Kulissen an der schrittweisen Schaffung der europäischen Einheit arbeitete. Richard North, der Betreiber des Blogs EU Referendum und zusammen mit Christopher Booker Co-Autor des Buches „The Great Deception: Can the European Union Survive?“ (Der große Betrug: Kann die Europäische Union überleben?), beschreibt, wie Jean Monnet jahrelang, schon seit den zwanziger Jahren, davon geträumt hat, die „Vereinigten Staaten von Europa“ zu erschaffen.

Obwohl das, was Monnet wirklich im Sinn hatte, die Schaffung eines Europas mit allen Eigenschaften eines Staates war, wurde „vorsätzlich eine verwässerte Rhetorik gewählt, um es schwierig zu machen, das Projekt dadurch zu schwächen, indem man es einfach in eine weitere zwischenstaatliche Körperschaft umwandelt. Es wurde auch auf diese Art abgefasst, um zu vermeiden, daß nationale Regierungen vor etwas zurückschrecken könnten, dessen ausdrücklicher Zweck die Überwindung ihrer Souveränität ist.“

In ihrer Analyse der Geschichte der EU behaupten die Autoren, dass die EU nicht aus dem Zweiten Weltkrieg heraus geboren wurde, wie die meisten Menschen denken. Sie war mindestens eine Generation davor geplant gewesen. Die Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950, die weithin als der Beginn der Bemühungen hin zu einer Europäischen Union dargestellt und derer am „Europatag“ gedacht wird, enthält Passagen, die klarmachen, dass sie „ein erster Schritt zur Föderation Europa“ ist und dass „dieser Vorschlag zur Verwirklichung der ersten konkreten Gründung einer Föderation Europa führen wird“.

Wie EU-Kritiker festgestellt haben, werden diese politischen Zielsetzungen üblicherweise ausgelassen, wenn man sich auf die Erklärung beruft, und die meisten Menschen wissen nicht einmal, dass sie existieren. Eine Föderation ist selbstverständlich ein Staat und „dennoch haben die Vorkämpfer der EG/EU-Einigung stets blind geschworen, dass sie keine Kenntnis von solchen Plänen hätten. Die EWG/EG/EU hat im Lauf der Zeit immer mehr Charakteristika einer übernationalen Föderation angenommen: Flagge, Hymne, Parlament, Oberster Gerichtshof, Währung, Gesetze.“

Die EU-Gründer „waren stets nur darauf bedacht, ihren Bürgern nur die guten Seiten ihres Projekts zu zeigen. Es war darauf ausgelegt, als fortlaufender Prozess schrittweise durchgesetzt zu werden, sodass keine einzelne Phase des Projekts eine ausreichende Opposition hervorrufen würde, die es stoppen oder aus der Bahn werfen könnte.“ Booker und North nennen die Europäische Union „einen Staatstreich in Zeitlupe: der spektakulärste Staatsstreich der Geschichte“, darauf ausgelegt, stufenweise und vorsichtig neben dem demokratischen Prozess einher zu laufen und die alten Nationalstaaten Europas zu unterwerfen, ohne es in der Öffentlichkeit so zu sagen.

Die Ironie ist, dass Frankreich sich nun in Geiselhaft von genau den Kräften befindet, die es selber in Bewegung gesetzt hat. Die Jihad-Aufstände von islamischen Immigranten zeigten 2005, dass Eurabia inzwischen keine außenpolitische Angelegenheit Frankreichs mehr ist, sondern auch eine innenpolitische. Frankreich wird brennen, es sei denn es betreibt weiterhin Appeasement gegenüber den Arabern und willigt in deren Agenda ein. Die islamische Bevölkerung wächst explosionsartig.

Nach Ansicht mancher ist eins von drei Neugeborenen in Frankreich Moslem. Hunderte islamische Ghettos folgen bereits de facto der Scharia und nicht dem französischen Gesetz. Manche glauben, dass Frankreich still und leise zu einem islamischen Land werden wird, während andere für die nahe Zukunft einen Bürgerkrieg voraussagen. Vielleicht liegt eine Art poetischer Gerechtigkeit darin, dass das Land, das die Bildung Eurabias in Gang gesetzt hat, nun von seinem eigenen Frankensteinmonster zerstört werden wird. Es ist allerdings nicht hilfreich, Frankreichs Dilemma mit Häme zu betrachten. Der drohende Fall Frankreichs bedeutet schlechte Neuigkeiten für den Rest des Westens.

Was wird mit Frankreichs finanziellen Ressourcen geschehen? Und vor allem, wer wird Hunderte von nuklearen Sprengköpfen erben? Werden auch diese Waffen in die Hände islamischer Jihadisten fallen? MEDEA (European Institute for Research on Mediterranean and Euro-Arab Cooperation), ein von der Europäischen Kommission unterstütztes Institut, nimmt eine Schlüsselrolle im Euro-Arabischen Dialog ein. Auf seiner eigenen Webseite wird ausgeführt: „Der Euro-Arabische Dialog ist ein gemeinsames Forum der Europäischen Gemeinschaft und der Arabischen Liga. Er wurde auf eine französische Initiative hin ins Leben gerufen und 1973 erstmals bei einem europäischen Gipfeltreffen in Kopenhagen, kurz nach dem „Oktoberkrieg“ (Yom Kippur, Krieg) und dem Ölembargo, vorgestellt.

Aus europäischer Sichtweise war es ein Forum für wirtschaftliche Angelegenheiten, während es die arabische Seite eher als ein Forum für politische Angelegenheiten sah. Das MEDEA-Institut möchte Menschen, die sich im euro-mediterranen Dialog engagieren wollen, Hilfestellung bieten und ein Bezugspunkt für sie sein. Durch seine Treffen und Gespräche ist das Institut bestrebt, einen Austausch zwischen Politikern, Wirtschaftsfachleuten, Diplomaten, Experten, Journalisten, Akademikern und anderen herzustellen.“

Wie Bat Ye’Or ausführt, sind zwar die meisten Machenschaften Eurabias vor der Öffentlichkeit verborgen, aber manchmal können wir einen flüchtigen Blick darauf erhaschen, wenn wir wissen, wonach wir suchen müssen. Wenn Sie die Archive der MEDEA-Website und andere Quellen durchforsten und die Dokumente aufmerksam lesen, ist die Information da. In gedruckter Form gibt es sogar noch mehr Material und zwar sowohl in französisch als auch in englisch. Ich behaupte wie Bat Ye’Or, dass genug Information vorhanden ist, um die Eurabia-These als bestätigt zu betrachten. Eines der Dokumente, die Bat Ye’Or mir freundlicherweise zukommen ließ (und das sie in ihrem französischen Buch über Eurabia erwähnt, nicht aber in ihrem englischen) ist die „Gemeinsame Strategie des Europäischen Rates, die Vision der EU für die Mittelmeer-Region“ vom 19. Juni 2000:

Es enthält viele Empfehlungen wie zum Beispiel auch diese: „Partnerschaftsbildende Maßnahmen auszuarbeiten, namentlich durch das Vorantreiben regelmäßiger Besprechungen und regelmäßigen Informationsaustausches mit den mediterranen Partnern, die Vernetzung der Infrastrukturen zwischen den mediterranen Partnerländern und zwischen ihnen und der EU, die Ergreifung aller notwendigen Maßnahmen, um den Aufbau einer Zivilgesellschaft zu erleichtern und zu fördern sowie auch die weitere Entwicklung von Personen-Austauschprogrammen zwischen der EU und den mediterranen Partnern.

NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) sollen ermutigt werden, auf bilateraler und regionaler Ebene an der Kooperation teilzuhaben. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei den Medien und den Universitäten zu.“ [Hervorhebung von Fjordman] Es enthält auch das Ziel, den arabischen Partnern bei dem „Prozess, eine Freihandelszone mit der EU zu erreichen“ behilflich zu sein.

Das ist möglicherweise weniger unschuldig als es sich anhört, ich komme später darauf zurück. Die Strategie beinhaltet auch, „den Dialog zwischen den Kulturen und Zivilisationen voranzutreiben, um dadurch gegen Intoleranz, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorzugehen.“ Beachten Sie, dass diese Erklärung sowohl dem Ausbruch der zweiten palästinensischen Intifada als auch den Terroranschlägen vom 11. September 2001 voranging. Sie war also viel eher Ausdruck eines fortlaufenden Prozesses als eine Antwort auf irgendein spezielles internationales Ereignis.

Ein Punkt in diesem Dokument ist besonders interessant. Die EU wünscht „die Benennung von Gemeinsamkeiten zwischen den unterschiedlich inspirierten Rechtssystem voranzutreiben, um private zivilrechtliche Probleme lösen zu können: Erbrecht und Familienrecht einschließlich Scheidungsrecht.“ Es ist schwierig, diese nebulöse bürokratische Aussage anders in klare Alltagssprache zu übertragen als damit, dass es ein Hinweis darauf ist, dass die EU-Länder der Anpassung ihrer säkularen Gesetzgebung an die Scharia-Bedürfnisse ihrer moslemischen Immigranten mit Nachsicht begegnen werden, wo es um Familienangelegenheiten geht.

In einem weitern Dokument vom Dezember 2003, das online verfügbar ist, haben Javier Solana, Generalsekretär des Rates der Europäischen Union, Romano Prodi, (damaliger) Präsident der EU-Kommission und Chris Patten, Mitglied der Europäischen Kommission, einen Plan zur „Stärkung der Partnerschaft der EU mit der arabischen Welt“ unterzeichnet. Er beinhaltet die Schaffung einer Freihandelszone, enthält aber auch Pläne, „den kulturellen/religiösen/zivilisatorischen Dialog und den der Medien zu stärken, indem man bereits existierende oder auch in Planung befindliche Instrumentarien nutzt, inklusive die geplante Euro-Mediterrane Stiftung für den Dialog der Kulturen und Zivilisationen.

Arabische Einwanderer tragen wesentlich zur Entwicklung Europas bei. Die EU ist fest entschlossen, Rassismus und Diskriminierung in allen Erscheinungsformen zu bekämpfen. [Was stellt eine Diskriminierung dar? Säkulare Gesetze?] Vollen Respekt für die Rechte der Einwanderer in Europa ist die konsequente übereinstimmende Politik überall in Europa. Ihre Durchsetzung sollte weiter verbessert werden und die Kooperation sollte im Rahmen existierender Vereinbarungen ausgeweitet werden, um die Belange der arabischen Partner besser zu berücksichtigen.“

Der Super-Eurokrat Romano Prodi wünscht mehr Kooperation mit arabischen Ländern. Er spricht von einer Freihandelszone mit der arabischen Welt. Das beinhaltet aber auch, dass die arabischen Länder in den Genuss der vier Freiheiten des gemeinsamen Marktes der EU kommen würden, die den freien Personenverkehr über nationale Grenzen hinweg beinhalten. Diese Tatsache und die potentiell daraus folgenden massiven Auswirkungen eines „Gemeinsamen Marktes“ mit der arabischen Welt mit ihrer Bevölkerungsexplosion, wird praktisch NIEMALS in europäischen Medien diskutiert oder auch nur erwähnt. Und doch könnte sie das Ende Europas, wie wir es kannten, bedeuten.

Ein weiteres Statement der „Sechsten Euro-Med Ministerkonferenz, die Partnerschaft stärken und voranbringen“ in Brüssel am 28. November 2003, zeigt die Absichten dieses gemeinsamen euro-mediterranen Marktes auf: „Diese Initiative bietet den benachbarten Partnern der EU als Gegenleistung für greifbare politische und wirtschaftliche Veränderungen eine schrittweise Integration in den erweiterten Europäischen Gemeinsamen Markt und eröffnet ihnen die Möglichkeit, schlussendlich die vier grundlegenden EU-Freiheiten zu erlangen: freier Güter- Dienstleistungs- Kapital- und Personenverkehr [Hervorhebung von Fjordman]. Die Minister sind darüber hinaus gefordert, den Vorschlag der Kommission zu stützen, eine Euro-Mediterrane Stiftung für den Dialog der Kulturen, eine Euro-Mediterrane parlamentarische Vereinigung aufzubauen.“

Im Juni 2006 führte der frisch gewählte italienische Ministerpräsident Romano Prodi folgendes aus: „Es ist an der Zeit, den Blick nach Süden zu richten und eine neue Politik der mediterranen Kooperation einzuführen.“ Prodi umriss eine italienisch-spanische Initiative, die für die Mittelmeeranrainer „andere“ politische Lösungen als die in der Euro-Mediterranen Partnerschaft vorgeschlagenen vorsah. Der Premierminister führte dann aus, dass der Barcelona-Prozess, dessen prominentester Aspekt die Schaffung einer Freihandelszone bis zum Jahr 2010 ist, nicht länger ausreiche und dass eine neue, anders geartete Annäherung notwendig sei. „Die Länder an der Südküste des Mittelmeeres erwarten das von uns“ fügte er hinzu.

Beachten Sie, wie Prodi, den Bat Ye’Or als besonders leidenschaftlichen Eurabier ausgewiesen hat, sich darauf bezog, was die Araber von der europäischen Führung erwarten. Er vergaß zu erwähnen, wie es um die Begeisterung der Europäer über einen noch freizügigeren Migrantenstrom aus arabischen Ländern und der Türkei bestellt ist. Denn genau das ist die Folge einer Euro-Mediterranen Freihandelszone.“ Während des Euro-Mediterranen Außenministertreffens in Dublin im Mai 2004 erklärten die Teilnehmer: „Wir arbeiten an einer übereinstimmenden Sicht der Beziehungen zu dem Gebiet, das sich von Mauretanien bis zum Iran erstreckt, vom Mittelmeer bis in den Mittleren Osten.

Die (Europäische) Union hat vorgeschlagen, die mediterranen Partner in die europäische Nachbarschaftspolitik mit einzubeziehen. Die EU kann einen intensiveren politischen Dialog und besseren Zugriff auf EU-Programme anbieten, was sowohl eine schrittweise Erlangung der vier Freiheiten des Gemeinsamen Marktes als auch eine verstärkte Kooperation in den Bereichen Justiz- und Innenpolitik beinhaltet.“ Noch einmal: Was genau bedeutet „Kooperation in den Bereichen Justiz- und Innenpolitik“ mit Ägypten, Syrien, Algerien? Ich weiß es nicht, aber ich bin nicht sicher, ob mir die Antwort gefallen würde. Die Barcelona-Erklärung von 1995 ermunterte zu „Kontakten zwischen Parlamentariern“ und forderte das Europäische Parlament sowie andere Parlamente auf, „den Euro- Mediterranen parlamentarischen Dialog in Angriff zu nehmen.“

Im März 2004 wurde daraus die gesonderte Institution mit dem Namen „The Euro-Mediterranean Parliamentary Assembly, EMPA „. Während der Euro-Mediterranen Ministerkonferenz in Kreta im Mai 2003 wurde eine Bestimmung erlassen, die eine beratende Rolle der „Paraliamentary Assembly“ im Rahmen des Barcelona-Prozesses vorsah. EU-Kommissar Chris Patten hat die Bereitschaft der Europäischen Kommission zur vollen Kooperation mit der „Assembly“ bekräftigt und der „Assembly“ das Recht zugestanden, jedes Thema, das die Interessen des euro-arabischen Dialogs berührt, zu kommentieren. Die Vereinigung besteht aus 120 Mitgliedern aus EU-Ländern, sowohl Mitgliedern der nationalen Parlamente auch als solcher des Europaparlamentes und einer gleich großen Anzahl von parlamentarischen Repräsentanten aus den mediterranen Partnerländern.

Wie die meisten Europäer hatte ich von dieser Institution niemals gehört, bevor ich durch Internetrecherchen darüber gestolpert bin. Dessen ungeachtet wird sie die Zukunft meines ganzen Kontinents offenbar beeinflussen. Das wirft einige Fragen bei mir auf. Wenn wir wissen, dass diese „mediterranen Partnerländer“ undemokratische arabische Länder wie Syrien umfassen, ist das dann nicht beunruhigend, dass Repräsentanten dieser Länder zu einer festen Institution gehören, die beratenden Einfluss auf interne Angelegenheiten der Europäischen Union hat? Insbesondere wenn wir wissen, dass unsere eigenen demokratische gewählten nationalen Parlamente bereits auf den Status „beratender Funktion“ gegenüber nicht gewählten EU-Gesetzgebern in Brüssel reduziert worden sind?

Die Algier-Deklaration über eine „Gemeinsame Vision der Zukunft“ entstand nach einem Kongress, der im Februar 2006 in Algier abgehalten wurde. Das Dokument sagt aus: „Es ist essentiell notwendig, eine auf universellen Werten gegründete euro-mediterrane Einheit zu gründen“ und „es ist äußerst wichtig, das gemeinsame kulturelle Erbe positiv hervorzuheben, auch wenn es an den Rand gedrängt oder vergessen ist.“ In einem gemeinsamen Aktionsplan sind eine große Anzahl Empfehlungen ausgearbeitet, wie dieses Ziel der euro-mediterranen Einheit zu erreichen ist. Unter diesen Empfehlungen sind:, Die Anpassung von bereits existenten Organisationen und Medieninhalten an die Zielsetzung des Nord-Süd-Dialogs und der Aufbau eines euro-mediterranen Zentrums für Journalismus.

Der Aufbau eines gemeinsam mit den mediterranen Partnern verwalteten Netzwerks zur Entwicklung eines „harmonisierten Bildungssystems“ [Ein „harmonisiertes Bildungssystem“ zwischen der arabischen Welt und Europa? Was beinhaltet das? Will ich das überhaupt wissen? Werden sie es uns mitteilen, bevor es ein fait accompli [vollendete Tatsache] ist?]
• Die Erleichterung von Know-how-Transfer zwischen den EU-Ländern und den mediterranen Partnerstaaten und die „Förderung von Personen- Austauschprogrammen“

• Die Vorbereitung von Maßnahmen und Argumenten zur Erleichterung der individuellen Mobilität, insbesondere von Studenten, Intellektuellen, Künstlern, Geschäftsleuten und „allen Förderern des Dialogs“

• Den Aufbau von Ministerien für mediterrane Angelegenheiten in den Ländern im Norden und im Süden [Europa und die Arabische Welt in eurokratischem Neusprech] um dadurch von einem besseren Management der mediterranen Politik zu profitieren.

• Die Ausbildung von Lehrern und Austauschstudenten zwischen Nord und Süd und der Aufbau eines Netzwerks euro-mediterraner Jugendorganisationen

• Der Aufbau eines „civil watchdog“, einer Antidiffamierungs- Überwachungsbehörde (mit Internet-Auftritt und Rechtshilfe-Netzwerk), um rassistischen Bemerkungen und Hasspropaganda gegen Menschen mit anderer Religion, Nationalität oder ethnischem Hintergrund zu begegnen.
Diese Vereinbarungen, die komplette Umschreibung europäischer Geschichtsbücher, um sie islamfreundlicher zu gestalten, und die schrittweise Mundtotmachung „Islamophober“ [Islamkritiker] als Rassisten, werden bereits jetzt umgesetzt. Walter Schwimmer, ein österreichischer Diplomat und Generalsekretär des Europarates von 1999 bis 2004, äußerte vor den Ministern der Islamischen Konferenz in Istanbul (am 15. Juni 2004), dass die islamische Komponente integraler Bestandteil von Europas Vielfalt sei. Er bekräftigte die Verpflichtung des Europarates, gegen Islamophobie, Antisemitismus und andere Formen der Intoleranz vorzugehen.

Der Europarat war auch aktiv an der Organisation einer Konferenz zum Bild der arabisch-islamischen Kultur in europäischen Geschichtsbüchern mitbeteiligt, die im Dezember 2004 in Kairo stattfand. Die Veranstaltung fand im Rahmen des euro-arabischen Dialogs „Miteinander leben lernen“ statt. Das Ziel der Konferenz war, existierende Geschichtsbücher auf negative Stereotypen über die arabisch-islamische Kultur zu untersuchen und Wege zu diskutieren, wie diese Stereotypen überwunden werden können. Im Europaparlament äußerte der deutsche Christdemokrat Hans-Gert Pöttering, Schulbücher sollen auf intolerante Darstellungen des Islam durchgesehen werden, und zwar von Fachleuten unter der Aufsicht der Europäischen Union und islamischen Führern. Er sagte, die Schulbücher sollten überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie europäische Werte transportieren, ohne religiöse Stereotypen und Vorurteile zu bedienen.

Er schlug auch vor, dass die EU mit der 56 Nationen starken Organisation der Islamischen Konferenz [IOC] zusammen arbeiten sollte, um ein Komitee zur Schulbuch-Überarbeitung zu bilden. Im Juni 2005 wurde in Rabat, Marokko, eine Konferenz zur „Pflege des Dialogs zwischen Kulturen und Zivilisationen“ abgehalten. Die Konferenz wurde von der UNESCO, der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ISESCO), der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), der Organisation für Bildung, Kultur und Wissenschaft der Arabischen Liga (ALESCO), dem Dänischen Zentrum für Kultur und Entwicklung (DCCD) und der Anna Lindh-Stiftung für den interkulturellen Dialog (Alexandria, Ägypten) gemeinsam organisiert.

Beachten Sie, dass das Monate vor den Unruhen aufgrund der dänischen Mohammed- Karikaturen stattfand. Unter den Empfehlungen, die vom Generaldirektor der DCCD, Herrn Olaf Gerlach Hansen vorgeschlagen wurden, war folgendes: „Wir sind an neuen Aktivitäten in den Medien, in Kultur und Bildung interessiert.“ Diese Vorschläge umfassen:
• Konkrete Initiativen zur Entwicklung „interkultureller Kompetenz“ bei der Ausbildung der neuen Generation von Journalisten.

• Konkrete Initiativen zu Querverbindungen und Austauschprogrammen zwischen Journalisten, Redakteuren, Medieninstituten, um die interkulturelle Zusammenarbeit zu fördern

• Konkrete Initiativen zur Entwicklung von Lehrplänen durch neues Unterrichtsmaterial und die Revision existenter Schulbücher.
Obgleich es nicht direkt ausgesprochen wurde, kann man wohl vernünftigerweise annehmen, dass sich unter den „negativen Stereotypen“, die aus den Büchern entfernt werden sollen, mit denen europäischen Schulkindern Geschichte beigebracht wird, jegliche Hinweise auf die ununterbrochenen 1300 Jahre andauernde Jihad-Kriegsführung gegen Europa befinden. Diese Empfehlungen wurden angenommen und im Rabat Commitment umgesetzt. Nach Serge Trifkovic [serbisch-amerikanischer Schriftsteller des Buches „Sword of the Prophet“] ist „die derzeitige technologische, kulturelle und finanzielle Stärke Europas eine Fassade, die eine tief liegende moralische und demographische Schwäche verbirgt. Die Symptome der Maläse [Missstimmung] werden in dem beispiellosen demographischen Zusammenbruch und in dem Sinnverlust für den eigenen Platz in der Welt und die eigene Geschichte sichtbar. Beides geht Hand in Hand mit der Ausweitung der Europäischen Union.

Der entstehende transnationale Superstaat indoktriniert seine Untertanen-Bevölkerung aktiv, zu glauben und zu akzeptieren, dass der demographische Wandel zugunsten der moslemischen Neubürger tatsächlich ein Segen sei.“ Er weist insbesondere auf die Empfehlung Nr. 1162 (vom 19. September 1991) der parlamentarischen Vereinigung der EU hin, die sich mit dem „Beitrag der islamischen Zivilisation zu Europas Kultur“ befasst. Ein Jahrzehnt später betont die Europäische Kommission in ihrer Allgemeinen Politikempfehlung Nr. 5 „Bekämpfung von Intoleranz und Diskriminierung gegen Moslems“ ausdrücklich den „positiven Beitrag des Islam zur fortlaufenden Entwicklung europäischer Gesellschaften, von denen er ein integraler Bestandteil ist.“

Es wird auch das starke Bedauern darüber ausgedrückt, dass „der Islam manchmal zu Unrecht als eine Bedrohung dargestellt wird.“ ECRI (European Commission against Racism and Intolerance) rief die EU-Mitglieder auf, Maßnahmen zu ergreifen, mittels derer eine ernsthafte Diskussion über den Islam geächtet wird und pro-islamische „zustimmende Aktionen“ eingeführt werden. Europäische Länder sollten:
• Die Lehrpläne ändern um „verzerrte Interpretationen der Religions- und Kulturgeschichte“ und „die Darstellung des Islam als feindselig und bedrohlich“ zu vermeiden.

• Öffentliche Debatten in den Medien über das Bild, das vom Islam vermittelt wird, anzuregen und ihre Verantwortung wahrzunehmen, alteingesessene Vorurteile und Voreingenommenheiten zu vermeiden.
Serge Trifkovic sagt: „Zynisch, defätistisch, egozentrisch und niemand anderem als ihrer eigenen korrupten Klasse Rechenschaft schuldig, sind die Eurokraten genauso übel wie ihre Jihad-Kumpane, sie sind ihre Helfershelfer und Steigbügelhalter.“ Eurabier wollen die Einigung der gesamten Mittelmeerregion schaffen. Dieser Wunsch ist den Zielen mancher islamischer Organisation verblüffend ähnlich. Die Muslimbruderschaft, die als die wichtigste islamische Bewegung des vergangenen Jahrhunderts gilt, wurde 1928 von Hassan al-Banna gegründet, der sich dabei außer von islamischen Texten auch von europäischen Faschisten inspirieren ließ.

Der deutsche Historiker Egon Flaig zitiert Banna mit den folgenden Worten: „Dann wollen wir, dass die Fahne des Islam wieder über diesen Landschaften weht, die das Glück hatten, eine Zeitlang unter der Herrschaft des Islam zu sein und den Ruf des Muezzins Gott preisen zu hören. Dann starb das Licht des Islam aus und sie kehrten zum Unglauben zurück. Andalusien, Sizilien, der Balkan, Süditalien und die griechischen Inseln sind alle islamische Kolonien, die in den Schoß des Islam zurückkehren müssen. Das Mittelmeer und das Rote Meer müssen wieder islamische Binnenmeere wie früher werden.“

Der derzeitige Chef der internationalen Muslimbruderschaft, Mohammad Mahdi Akef, gab kürzlich eine neue Strategie heraus und rief dabei alle Mitgliedsorganisationen auf, dem globalen Plan, den Westen zu besiegen, zu dienen. Akef hat die USA „einen Satan“ genannt und er erklärte „Ich gehe davon aus, dass Amerika bald zusammenbricht. Ich habe den festen Glauben, dass die islamische Invasion Europas und Amerikas gelingen wird.“ Der amerikanische Terrorismusexperte Dr. Ehrenfeld und der Journalist Alyssa Lappen [JihadWatch] führen aus, dass die Muslimbruderschaft und ihre Tochterorganisationen die Flexibilitäts-Strategie anwenden: „Diese Strategie ruft die moslemische Minderheit auf, alle „legalen“ Mittel zur Infiltration nicht-islamischer säkularer und religiöser Institutionen zu nutzen, angefangen bei den Universitäten. Das führt dazu, dass „islamisierte“ moslemische und nicht-moslemische Akademiker in den Arbeitsprozess eines Landes eintreten, einschließlich seiner Regierung und Verwaltung, wo sie dann bereit sind, in Justizbehörden, Geheimdiensten, dem Militär, dem Auswärtigen Amt und der Finanzverwaltung subversiv tätig zu werden.“

Im Middle East Quarterly schreibt Lorenzo Vidino über „die Eroberung Europas durch die Muslimbruderschaft“ Ihm zufolge sind „bereits seit den frühen 60er Jahren Mitglieder und Sympathisanten der Muslimbruderschaft nach Europa gezogen und haben dort langsam aber sicher ein ausgedehntes und gut organisiertes Netzwerk von Moscheen, Wohlfahrtsverbänden und islamischen Organisationen aufgebaut.“ Einer der ersten Pioniere der Muslimbruderschaft in Deutschland war Sa’id Ramadan, der persönliche Sekretär des Gründers Hassan al-Banna. Das ölreiche Königreich Saudiarabien garantiert einen steten Geldfluss an das Islamische Zentrum in Genf, Schweiz, das von Sa’ids Sohn Hani Ramadan, Tariq Ramadans Bruder, betrieben wird.

Hani Ramadan wurde unter anderem durch einen Artikel, der 2002 in der französischen Tageszeitung erschien, berühmt-berüchtigt. Er verteidigte darin die Steinigung für Ehebruch. Tariq Ramadan, der als „moderater Moslem“ Karriere gemacht hat, forderte später ein Moratorium für Steinigung. Nach Vidino liegt „die größte Ironie darin, dass der Gründer der Muslimbruderschaft Hassan al-Banna davon träumte, den Islamismus in Ägypten und der islamischen Welt auszubreiten. Er hätte nicht im Traum daran gedacht, daß seine Vision auch in Europa Wirklichkeit werden könnte.“

Der frühere Moslem Dr. Patrick Sookhdeo warnt, dass die in Europas Städten voranschreitende Islamisierung kein zufälliges Geschehen ist. Es „ist das Ergebnis einer umsichtigen und vorsätzlichen Strategie gewisser islamischer Führer, die 1980 geplant wurde, als der Islamische Rat Europas ein Buch mit dem Titel ‚Islamische Gemeinschaften in nicht-islamischen Staaten’ veröffentlichte.“ Moslems werden in dem Buch instruiert, zusammenzubleiben und sich in lebensfähigen islamischen Gemeinschaften zu organisieren. Sie sollten Moscheen, Gemeinschaftszentren und islamische Schulen aufbauen. Um jeden Preis sollten sie vermeiden, von der Mehrheit assimiliert zu werden, und sich geographisch abschotten, um Gebiete mit hoher Konzentration von Moslems zu bilden.

Im März 2006 wurde in der über zwei Tage andauernden Plenarsitzung der „Euro-Mediterranean Parliamentary Assembly“ (EMPA), die in Brüssel tagte, eine Resolution verabschiedet, in der sowohl „die Beleidigung verurteilt“ wurde, die durch die dänischen Mohammed-Karikaturen hervorgerufen wurde als auch „die Gewalt, die ihre Veröffentlichung ausgelöst hat.“ Diese EMPA- und nationalen Parlamentarier aus der EU und aus arabischen Ländern mahnten auch die Regierungen an, „den Respekt für religiöse Überzeugungen sicherzustellen sowie die Werte von Toleranz, Freiheit und Multikulturalismus zu fördern.“ Während der parlamentarischen Sitzung bestand der ägyptische Parlamentssprecher Ahmed Sorour darauf, dass die dänischen Karikaturen und andere Ereignisse der letzten Zeit ein „kulturelles Defizit“ offenbarten.

Das jordanische Parlamentsmitglied Hashem al-Qaisi verurteilte die Karikaturen ebenfalls und stellte fest, dass es nicht ausreichend sei, die Karikaturen zu missbilligen, da solcherlei Dinge sich schließlich in anderen Ländern wiederholen könnten. Und der Präsident des Europaparlaments Josep Borrell bezeichnete das Mittelmeer als „Konzentrat aller Probleme, der die Menschheit gegenübersteht“. Er sagte, dass er auch nach einem Jahr des Vorsitzes über die EMPA „die Komplexität des ‘Mittelmeeres’ immer noch nicht vollständig versteht“.

Nach der Karikaturen-Affäre reiste der Hohe Vertreter für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU, Javier Solana, in den Nahen Osten, wo er mit islamischen Spitzenpolitikern gemeinsame Erklärungen abgab, dass „Pressefreiheit Verantwortungsbewusstsein und Taktgefühl beinhalten und die Überzeugungen und Grundpfeiler aller Religionen respektieren soll.“ Solana sagte, er habe über Maßnahmen diskutiert, mittels derer sichergestellt werden könne, dass „religiöse Symbole respektiert werden.“ Er führte Gespräche mit Scheich Mohammed Sayed Tantawi von der Al Azhar Universität, der höchsten Autorität in sunnitisch-islamischer Gelehrsamkeit, und mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga Amir Moussa.

Solana traf sich auch mit dem Vorsitzenden der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu. Im Laufe des Gesprächs mit ihm drückte Solana „unser aufrichtiges Bedauern darüber aus, dass religiöse Gefühle verletzt worden waren“ und gelobte, sich dafür einzusetzen, „dass sichergestellt wird, dass die Köpfe und Herzen der Menschen nicht noch einmal verletzt werden.“ Nur ein paar Jahre früher führte Herr Solana, damals Generalsekretär der NATO, in einer Rede aus, dass die „Wurzel der Konflikte in Europa und darüber hinaus direkt auf einen Mangel an Demokratie und Offenheit zurückgeführt werden können. Das Fehlen des Ventils des demokratischen Diskurses kann Gesellschaften in Gewaltausbrüche führen.“ Die Ironie, dass er selber später versuchte, den demokratischen Diskurs in Europa durch die Forcierung islamischer Zensur und Sprachvorschriften auszuhebeln, fiel ihm offenbar nicht auf.

Inzwischen strecken sich die Tentakel der riesigen, aufgeblähten EU-Bürokratie nach allem, was greifbar ist, aus. Manche der Beispiele dieser Bürokratie sind lächerlich, manche sogar lustig. Aber es gibt auch eine unheimliche Seite der EU-Bürokratie:
• Die Forcierung einer offiziellen „EU-Ideologie“, die sich für Multikulturalismus stark macht;

• Die Brandmarkung aller, die ihre nationalstaatliche Demokratie bewahren wollen, als „fremdenfeindlich“, und die Bezeichnung „Rassisten“ für Personen, die für eine Begrenzung der Einwanderung aus der Dritten Welt eintreten.
Ein Bericht des Rassismus-“Watchdogs“ der EU sagt aus, dass mehr zur Bekämpfung von Rassismus und „Islamophobie“ unternommen werden muss. Eine Methode, dieses Ziel zu erreichen, ist die Einführung eines Lexikons, das angeblich beleidigende und kulturell unsensible Ausdrücke vermeidet. Dieses Lexikon würde dann einen Leitfaden darstellen, an dem sich EU-Offizielle und Politiker orientieren können, um zu wissen, was sie sagen dürfen. „Selbstverständlich ist ‘islamischer Terrorismus’ ein Ausdruck, den wir nicht benutzen… wir sprechen von ‘Terroristen, die sich missbräuchlich auf den Islam berufen’“ sagte ein EU-Offizieller.

Anfang 2006 kritisierte der EU-Menschenrechts-Kommissar Alvaro Gil-Robles einen Plan zur Erneuerung des christlichen Religionsunterrichts in Dänemark. Gil-Robles sagte, das verstieße gegen europäische Werte. Religion als Schulfach sollte allgemeiner gestaltet werden und versuchen, den Schülern Einblick in die drei monotheistischen Religionen zu geben. [Hervorhebung von Fjordman]. Mit den „drei monotheistischen Religionen“ sind Christentum, Judentum und Islam gemeint. Meiner Ansicht nach gibt es drei mögliche Arten, Religion als Schulfach umzusetzen: 1. Man lehrt die traditionellen Religionen eines bestimmten Landes, was für Europa bedeutet: Christentum und Judentum. 2. Man lehrt alle großen Weltreligionen 3. Man lässt Religion aus dem Lehrplan raus. Was jedoch die Europäische Union tut, ist, den Islam als traditionelle europäische Religion zu behandeln, die Christentum und Judentum gleichgestellt ist. Das ist eine grundlegende Komponente der eurabischen Denkweise und Praxis.

Beachten Sie, wie in diesem Fall EU-Behörden direkt eingriffen und einen einstmals unabhängigen Nationalstaat dazu zwangen, mehr Islamunterricht in den Lehrplan aufzunehmen, um seinen Kindern die angemessene Dosis eurabischer Indoktrination einzuträufeln. Beachten Sie auch, dass nicht verlangt wurde, mehr über Buddhismus oder Hinduismus zu unterrichten. Nur der Islam wird gepusht.

In einem anderen Fall erteilte die Europäische Kommission einer Anfrage des polnischen Präsidenten, eine EU-weite Debatte über die Wiedereinführung der Todesstrafe aufzunehmen, eine Abfuhr. „Die Todesstrafe ist nicht kompatibel mit europäischen Werten“ sagte ein Sprecher der Kommission. Es geht auch hier nicht darum, wie man zu der Todesstrafe stehen mag. Worum es geht, ist, dass die metastasierende [ausufernde] EU bereits definiert hat, was europäische Werte sind. So bleiben enorm wichtige Themen einfach aus der öffentlichen Diskussion ausgespart. Durch die unschuldig klingende Phrase „Europäische Werte“ wird EU-weit eine eurabische Ideologie durchgedrückt, ohne den Willen der Bevölkerung zu berücksichtigen. Vielleicht ist die größte Schande und Peinlichkeit in der Geschichte Eurabias, wie die europäischen Medien, die eigentlich kritisch und unabhängig sein sollten, zugelassen haben, sich von den Eurabiern korrumpieren und täuschen zu lassen.

Die meisten der Dokumente zum Euro-Arabischen Dialog betonen ganz besonders die Zusammenarbeit mit den Medien und die Eurabier haben die europäischen Medien wie eine Stradivari gespielt. Unterstützt durch einen bereits vorhandenen Antiamerikanismus und Antisemitismus haben die europäischen Medien bereitwillig mitgespielt, die Vereinigten Staaten und Israel zu dämonisieren, während sie über Eurabia weitgehend verschwiegen.

Im Mai 2006 wurde im Rahmen des Euro-Arabischen Dialogs in Wien eine große Konferenz abgehalten, bei der sich Medienpersönlichkeiten (Journalisten) aus ganz Europa mit Partnern aus der arabischen Welt trafen. Europäische Offizielle reagierten in der Öffentlichkeit „mit Bedauern“ auf die Entscheidung Dan Ashbells, des israelischen Botschafters in Österreich, der Konferenz über „Rassismus in den Medien“ fernzubleiben. Der Grund dafür waren Bedenken Jerusalems, dass das Thema Antisemitismus auf der Konferenz ausgespart geblieben sei. Ein offizieller Sprecher der Konferenz mit unter dem Thema „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in den Medien“ machte geltend, dass Antisemitismus nicht von der Tagesordnung gestrichen worden wäre. Er hielt entgegen, dass das Treffen „in erster Linie ein Dialog der Euro-Mediterranen Partnern über alle sie betreffenden Problem sei. Diese beinhalten, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Islamophobie [Hervorhebung von Fjordman]“.

Der Autor Bruce Bawer denkt, dass viele Europäer durchaus erkennen, dass der Multikulturalismus ihre Gesellschaften ins Verderben führt. Aber sie haben ihr ganzes Leben lang von offiziell anerkannten Autoritäten gehört, dass jegliches Bedenken gegenüber dem Multikulturalismus gleichbedeutend mit Rassismus sei: „Es existiert eine weit verbreitete Resignation gegenüber der Tatsache, dass Multikulturalisten die Medien, das akademische Leben, die staatlichen Behörden und so weiter kontrollieren. Sie wissen ganz genau, dass jeder, der in der europäischen Gesellschaft vorankommen will, gut daran tut, sich linientreu multikulturell zu geben. Das politische Establishment scheint fest verwurzelt, unbeweglich, unveränderlich. Es kann schon sein, dass eine weit verbreitete Wut vorhanden ist, aber es ist im Großen und Ganzen eine impotente Wut.

Heutige Europäer sind dazu erzogen, passiv zu sein, die Dinge ihren Eliten zu überlassen, deren Weisheit sie als gegeben hinnehmen. So wurden sie es ihr ganzes Leben lang gelehrt. Ein ganzes Leben voll von dieser Indoktrination abzuschütteln, ist nicht einfach.“ Nach Bat Ye’Or hat die Furcht vor der erwachenden Opposition gegen die EU-Politik gegenüber den arabisch-mediterranen Ländern zur Unterdrückung jeglicher Diskussion über die Probleme und Integrationsschwierigkeiten aufgrund der massiven Einwanderung geführt. Jegliche Kritik an der Einwanderung von Moslems wird sofort als „genauso wurde damals in Nazi-Deutschland über die Juden gesprochen“ hinweggefegt. Das ist zwar lächerlich, aber dennoch effektiv.

Bat Ye’Or stimmt mit Bawers Analyse überein, dass „das totalitäre Netz von Lehrern, Professoren, Medien, Politikern, Regierungsangestellten, Talkmastern im Fernsehen, Repräsentanten staatlich finanzierter unabhängiger Organisationen wie SOS Rassismus“ die politisch Korrekten indoktriniert. Darin kommen perfekt die politischen Direktiven zum Ausdruck, die von der Europäischen Kommission herausgegeben wurden, um in allen EU-Mitgliedsstaaten Politik, Intellektuelle, Religion, Medien, Schulen und Veröffentlichungen seit den 70er Jahren zu koordinieren und zu kontrollieren, um sie so in ihre auf Multikulti basierende mediterrane Strategie harmonisch einzubinden. Berufliche Schikanen, Boykott und Diffamierung sind die Mittel, jene zu bestrafen, die es wagen, sich offen gegen die Political Correctness zu stellen.

Nach Bat Ye’Or hat das zur Entwicklung einer Art „Widerstandspresse“ geführt, so als ob sich Europa unter Besatzung seiner eigenen gewählten Regierungen befinden würde. Diese freie Presse im Internet und in Blogs hat einige Veränderungen bewirkt, unter anderem auch die Zurückweisung der Europäischen Verfassung im Jahr 2005. Trotz einer überwältigenden Unterstützung der Verfassung durch die Regierungen in Frankreich und den Niederlanden und trotz einer massiven Medienkampagne von Spitzenpolitikern in beiden Ländern haben die Wähler sie abgelehnt. Blogs spielten dabei eine entscheidende Rolle. Nur wenige Monate später reihten sich EU-Behörden zusammen mit autoritären Regimes wie dem Iran, Saudi-Arabien, Kuba und der chinesischen Kommunistischen Partei in den Club derer ein, die sich für mehr internationale Kontrolle (sprich: Zensur) des Internets aussprachen.

Nach Richard North vom EU Referendum Blog „ist die gefährlichste Form von Propaganda die, welche nicht als Propaganda erscheint. Und genau mit dieser Form von Propaganda tut sich die BBC [British Broadcasting Corporation] hervor. Vielleicht ist die größte aller Sünden die der Unterlassung. Indem man uns einfach nicht über Schlüsselthemen informiert, nehmen die Dinge ohne jemals hinterfragt zu werden ihren Lauf, bis es zu spät ist, etwas dagegen zu unternehmen.“ Vladimir Bukovsky ist ein früherer Sowjetdissident, ein Autor und Menschenrechtsaktivist, der insgesamt 12 Jahre in sowjetischen Gefängnissen verbrachte. Inzwischen lebt er in England und warnt vor genau den gleichen antidemokratischen Impulsen im Westen, insbesondere in der EU, die er als Erbe der Sowjetunion sieht. 2002 schloss er sich den Protesten gegen die Zwangs-TV-Gebühren der BBC an. „Die Briten werden gezwungen, Geld an ein Unternehmen zu zahlen, das die Redefreiheit unterdrückt, das Ansichten verbreitet, mit denen sie nicht unbedingt übereinstimmen.“ Er ist mit der BBC aufgrund „ihrer Voreingenommenheit und Propaganda“ hart ins Gericht gegangen, insbesondere was Berichte über die EU und den Nahen Osten angeht.

Das konservative Parlamentsmitglied Michael Gove und der politische Kommentator Mark Dooley beklagen ebenfalls einseitige Berichterstattung: „Nehmen Sie zum Beispiel die Berichterstattung der BBC über den verstorbenen Yasser Arafat. In einem Porträt, das 2002 ausgestrahlt wurde, wurde er als „Symbolfigur“ und „Held“ gepriesen, seine Terrortruppen, seine Korruption und seine brutale Unterdrückung palästinensischer Dissidenten [Andersdenkender] fanden keine Erwähnung. Als Israel den spirituellen Führer der Hamas, Scheich Ahmed Yassin 2004 tötete, geschah Ähnliches. Ein BBC-Reporter beschrieb ihn als ‚höflichen, charmanten, klugen und tief religiösen Mann.’ Und das ungeachtet der Tatsache, dass die Hamas unter der Führung Yassins Hunderte von Menschen ermordet hatte.“

Die polnische Autorin Nina Witoszek, die heute in Norwegen lebt, mahnt, dass Menschen, die unter kommunistischen Regimes gelebt haben, ein merkwürdiges Gefühl von dejà vu [das habe ich schon einmal erlebt] in Westeuropa erleben: „Bevor man einen Satz formuliert, schaltet man den Zensur-Autopiloten im Kopf ein, der fragt: Wen könnte ich damit beleidigen? Bin ich zu proisraelisch oder vielleicht zu antifeministisch oder, Gott bewahre, antiislamisch? Bin ich ‚progressiv’ genug? Bald schreiben wir alle in einer ‚entkoffeinierten’ Sprache: Wir werden brav ständig die guten Mantras wie ‚Dialog’, ‚Pluralismus’, ‚Aussöhnung’ und ‚Gleichheit’ wiederholen.“

Norwegen ist niemals ein totalitärer Staat gewesen, aber viele Menschen spüren heutzutage, wie es sich anfühlen muss, unterdrückt zu sein und mundtot gemacht zu werden. Ich kenne viele weise Norweger, und sogar noch mehr weise Ausländer, die keine Kraft mehr haben, ihre Zeit damit zu verschwenden, an einer kastrierten, paranoiden Demokratie mitzuwirken. Wir ziehen Sicherheit der Freiheit vor. Das ist der erste Schritt zur freiwilligen Fesselung. Sie zitiert den polnischen Literaten Czesław Miłosz, der 1980 den Nobelpreis für Literatur bekam, und zwar für Bücher wie „The Captive Mind“ (Der gefangene Geist), in denen er den Reiz totalitärer Ideologien erklärt. Ein Essay von Milosz hat den Titel „Ketman“. „Ketman“ oder „kitman“ ist ein islamischer Begriff, der Milosz in Arthur Gobineaus Buch „Religionen und Philosophien Zentralasiens“ auffiel. Er hatte bemerkt, dass die Dissidenten in Persien aufgrund der langen Gewöhnung an die Tyrannei einen eigenen Stil entwickelt hatten. Um zu überleben, reichte es oft nicht aus, einfach den Mund zu halten, man musste auch in vielerlei Hinsicht aktiv lügen.

Diese Strategie der Verstellung und Täuschung, die vor allem von schiitischen Moslems gepredigt wird, aber auch bei Sunniten gebräuchlich ist, wird in erster Linie benutzt, um Nicht-Moslems zu täuschen, kann aber unter Druck auch gegenüber anderen Moslems angewandt werden. Nach Milosz war in kommunistischen Ländern eine sehr ähnliche Strategie gebräuchlich. Ähnlich wie im Islam fühlten sich diejenigen, die sich verstellten, gegenüber jenen, die dumm genug waren, ihre wirkliche Meinung offen zu äußern, überlegen. In kommunistischen Gesellschaften war Verstellung nicht nur eine Technik der Anpassung an ein autoritäres Regime sondern auch eine bewusste, theatralische Kunstform, die zunehmend verfeinert wurde. Es ist beängstigend zu hören, dass Menschen, die in früheren kommunistischen Ländern aufgewachsen sind, sagen, dass sie diese gleichen totalitären Impulse heute in Westeuropa wirken sehen. Ihnen zufolge sind wir im Westen mindestens so gehirngewaschen mit Multikulturalismus und Political Correctness, wie sie es jemals im Kommunismus waren.

Es ist beängstigend, aber ich glaube, sie haben recht. Wurden wir Zeugen des Falls des Eisernen Vorhangs in Osteuropa, nur um zu erleben, wie sich ein Eiserner Schleier über Westeuropa legt? Ein Eiserner Schleier von EU-Bürokratie und eurabischem Verrat, von Political Correctness, multikultureller Medienzensur und der immer präsenten islamischen Gewalt- und Terrordrohung, der Schritt für Schritt die Redefreiheit auslöscht. Die Eigendynamik des eurabischen Verrats wird immer rasanter. Gebürtige Europäer und sogar einige nicht-moslemische Einwanderer verlassen still und leise ihre Länder in immer größer werdenden Zahlen, wodurch der Kontinent schrittweise eher zu einem Netto-Exporteur [Auswanderern] von Flüchtlingen als zu einem Importeur wird.

Wenn große Teile Europas, mit der aktiven Hilfe und Anstiftung seiner eigenen führenden Vertrauenspersonen, von Barbaren überrannt werden und wenn es den Menschen verboten ist, sich gegen diesen Angriff zur Wehr zu setzen, ist dann Westeuropa immer noch ein bedeutsamer Teil der Freien Welt? Sind die Länder Osteuropas von einem „Reich des Bösen“ ins andere gekommen? Sind sie, und wir, Back in the EUSSR? Vaclav Klaus, der konservative Präsident der Tschechischen Republik, hat geklagt: „Jedes Mal wenn ich versuche, ein Stück Regulierung aus der Sowjet-Ära zu beseitigen, wird mir mitgeteilt, dass das, was ich ausrangieren will, Teil der Anforderungen der Europäischen Kommission ist.“

In einem Interview mit Paul Belien vom Brussels Journal im Februar 2006 warnte Vladimir Bukovksy [russischer Autor und Dissident], dass die Europäische Union auf dem Weg ist, eine neue Sowjetunion zu werden. Herr Bukovsky bezeichnete die EU als „Monster“, das zerstört werden müsse, und zwar je früher desto besser, bevor sie sich in einen voll ausgeprägten totalitären Staat verwandelt. „Der ultimative Zweck der Sowjetunion war, eine neue historische Einheit zu schaffen, das Sowjetvolk, und zwar weltweit. Das gleiche trifft heute auf die EU zu. Sie versuchen, ein neues Volk zu erschaffen. Sie nennen dieses Volk „Europäer“ was auch immer das bedeuten soll. Sowohl gemäß der kommunistischen Doktrin als auch vieler sozialistischer Denkweisen wird angenommen, dass der Staat, der Nationalstaat, dahinschwinden müsse. In Russland ist jedoch das Gegenteil geschehen. Anstatt dahinzuschwinden wurde der sowjetische Staat zu einem sehr mächtigen Staat, aber die Nationalitäten wurden ausradiert. Aber als die Sowjetunion dann kollabierte, kamen diese unterdrückten Gefühle nationaler Identität machtvoll zurück und zerstörten beinahe das Land. Es war sehr beängstigend“

Timothy Garton Ash [britischer Historiker und Schriftsteller] hat den Ruf eines führenden Experten bezüglich Europas Zukunft. Bruce Bawer [amerikanischer Literaturkritiker] sieht Garton Ash als typischen Vertreter der politischen Elite Europas. Ash misstraut nationalem Patriotismus und betet die EU an. Er schreibt über den Bedarf nach einem künstlichen europäischen Patriotismus (“Flaggen, Symbole, eine europäische Hymne, die wir singen können“ um „eine emotionale Identifikation mit europäischen Institutionen“ hervorzurufen. Und wozu genau braucht Europa die EU? Garton Ashs Antwort darauf ist: „Um zu vermeiden, dass wir in unsere schlechten alten Angewohnheiten von Krieg und europäischer Barbarei zurückfallen.“ Unter anderem schlägt er vor, Europa solle „die Bildung einer arabischen Union“ fördern. Das Thema arabische Demokratie erwähnt er nicht. Wenn er sich „das bestmögliche Europa im Jahr 2025 vorstellt“, zeichnet er es als „Partnerschaft“ mit arabischen Ländern und Russland, die sich „von Marrakesch über Kairo, Jerusalem, Bagdad und Tiflis bis nach Wladiwostok“ erstreckt.

Die Europäische Kommission schlug die umstrittene Idee eines „Singing Events“ vor, mit dem in allen Mitgliedstaaten der 50. „Geburtstag“ der Europäischen Union, der 50. Jahrestag der Römischen Verträge von 1957, gefeiert werden soll. EU-Kommissarin Margot Wallstrom setzte sich für Geburtstagsfeierlichkeiten im großen Stil ein, um die Wohltaten hervorzuheben, die die europäische Einigung den Bürgern gebracht hat.“ Diplomaten berichten, dass die Idee Gefühle des Abscheus bei neuen früher kommunistischen Mitgliedsstaaten wie Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik hervorgerufen hat. Sie wurden dadurch an „stalinistische Zeiten“ erinnert, als die Menschen vom Staat zum Singen gezwungen wurden.

Brüssel plante auch, rund € 300.000 für die Ernennung von 50 Bürgern zum „Botschafter“ auszugeben, die man dann „Gesichter Europas“ nennen wollte und die über das Jahr verteilt „ihre Geschichte erzählen“, was die EU für sie in ihrem Alltag bedeutet. Deutschland hat eine eigene Idee und möchte tausend seiner Bäckereien 50 verschiedene Kuchen mit Rezepten aus allen 25 Mitgliedsstaaten backen lassen. EU-Kommissarin Wallström behauptete 2005, dass Politiker, die sich der gemeinsamen nationalen Identität der EU verweigerten, die Rückkehr der Schrecken der Nazizeit der 30er und 40er Jahre riskierten. Andere EU-Kommissare gaben eine gemeinsame Erklärung heraus, in der sie darlegten, dass EU-Bürger im Gedenken an die Toten des 2. Weltkriegs mit Ja zur EU-Verfassung stimmen sollten. Die Kommissare gaben das Ende des Kalten Krieges als alleiniges Verdienst der EU aus und ließen dabei die Rolle der USA und der NATO unerwähnt. Ist die EU ein geeignetes Instrument, um Kriege zu beenden?

Im Oktober 2006 warnte Michel Thoomis, Generalsekretär der französischen Action Police Gewerkschaft, vor einem durch islamische Einwanderer ausgelösten Bürgerkrieg in Frankreich: „Wir befinden uns im Bürgerkrieg, der von radikalen Islamisten dirigiert wird. Hier geht es nicht mehr um normale großstädtische Gewalt, es ist eine Intifada mit Steinen und Molotowcoctails. Man erlebt nicht mehr, dass zwei oder drei Jugendliche sich gegen die Polizei stellen, man erlebt, dass die Bewohner ganzer Wohnblocks auf die Straße strömen, um ihre Kampfgenossen zu befreien, wenn sie verhaftet werden.“ Diese moslemischen Immigranten wurden von den gleichen europäischen Eliten hereingelassen, die jetzt wollen, dass die Bürger Europas ihr Werk mit Kuchen und Gesang feiern.

Während die Zivilgesellschaft aufgrund islamischen Drucks in Westeuropa zerfällt, arbeiten die EU-Behörden daran, die islamische Einwanderung zu steigern und gratulieren sich nebenbei selber dafür, dass sie dem Kontinent Frieden bringen. Was für einen Frieden? Und wo? Der Westfälische Frieden beendete 1648 den Dreißigjährigen Krieg, den letzten Religionskrieg Europas, und trug dazu bei, den Grundstein für moderne Nationalstaaten zu legen. Bevor es Nationalstaaten gab, hatten wir einen Flickenteppich mit grenzenlosen Religions- und Bürgerkriegen. Dahin sind wir im Kreis herum zurückgekehrt, nur dass wir dieses Mal mit grenzenlosem Jihad konfrontiert sind, der in Europa Bürgerkriege auslöst.

Während die EU durchaus hilfreich dabei ist, Kriege zwischen Nationalstaaten mit gegenseitigem Groll zu vermeiden, so wie zwischen Deutschland und Frankreich, kann sie andererseits andere Arten von Krieg aktiv hervorrufen. Sie erreicht dies durch wachsende multikulturelle Spannungen und ein gefährliches Gefühl der Entfremdung zwischen den Bürgern und denen, die eigentlich ihre Führungspersonen sein sollten. Kriege gab es schon Tausende von Jahren vor dem Aufkommen der modernen Nationalstaaten. Es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass geschwächte Nationalstaaten das Ende unseres demokratischen Systems, das sehr eng mit der Existenz souveräner Nationalstaaten verbunden ist, bedeuten können, als dass sie das Ende von Kriegen bedeuten.

Bukovksy verneinte Beliens Frage, ob die Mitgliedsstaaten denn nicht freiwillig der EU beigetreten seien und ob die Integration somit nicht den demokratischen Willen der Europäer reflektiere. „Nein, das taten sie nicht. Sehen Sie sich Dänemark an, das zweimal gegen den Maastrichter Vertrag stimmte. Sehen Sie sich Irland an [das gegen den Vertrag von Nizza stimmte]. Sehen Sie sich viele andere Länder an, sie sind unter einem enormen Druck. Es ist ein Trick für Idioten. Die Menschen wählen so lange mittels Volksabstimmungen, bis das Wahlergebnis stimmt. Dann wird aufgehört, abzustimmen. Warum hört man auf? Man könnte doch weiter abstimmen lassen. Die Europäische Union ist etwas, was die Amerikaner als „shotgun marriage“ (Heirat mit vorgehaltener Pistole) bezeichnen würden.“

1992 hatte Bukovsky bisher nie dagewesenen Zugang zum Politbüro und anderen sowjetischen Geheimdokumenten, was er in seinem Buch „Judgement in Moscow“ [Bestrafung in Moskau] beschrieb. Im Januar 1989 soll der frühere französische Präsident Valéry Giscard d’Estaing während eines Treffens zwischen ihm, Gorbatschow, dem früheren japanischen Premierminister Nakasone, dem amerikanischen Bankier Rockefeller und dem früheren US-Aussenminister Henry Kissinger, geäußert haben: „Europa wird ein Bundesstaat werden und Sie müssen sich darauf einstellen. Sie müssen zusammen mit uns und den europäischen Führungskräften ausarbeiten, wie Sie darauf reagieren würden, inwieweit Sie den anderen osteuropäischen Ländern erlauben würden, mit uns zusammenzuarbeiten oder gar Teil davon zu werden, Sie müssen vorbereitet sein.“

Das war in den achtziger Jahren, als die meisten Medien es noch ablehnten, über eine politische Union zur Unterdrückung der Nationalstaaten zu sprechen und es als Panikmache bezeichneten. 15 Jahre später wurde Valéry Giscard d’Estaing der Hauptverfasser der furchtbaren EU-Verfassung, ein undurchdringbarer Wälzer mit Hunderten von Seiten und ohne die Selbstkontrollen und Ausgleichspunkte der amerikanischen Verfassung. Giscard äußerte, dass die Zurückweisung der Verfassung in den französischen und holländischen Volksentscheiden 2005 „ein Fehler war, der korrigiert werden muss“ und bestand darauf, dass „schlussendlich der Text angenommen werden wird.“ Giscard sagte ebenfalls, dass es ein Fehler gewesen sei, „den Weg über eine Volksabstimmung zu wählen“, weil es „nicht jedermann möglich ist“, den vollen Text zu verstehen.“

Ist das vertraueneinflößend für die Bürger Europas, wenn sie unter einer „Verfassung“ leben sollen, die so komplex ist, dass es für die meisten Nicht-Bürokraten unmöglich ist, sie zu verstehen? Gemäß Spaniens Justizminister Juan Fernando Lopez Aguilar „muss man die europäische Verfassung nicht lesen, um zu wissen, dass sie gut ist.“ Jean-Luc Dehaene, früherer belgischer Ministerpräsident, sagte „Wir wissen, dass neun von zehn Personen die Verfassung nicht lesen und aufgrund dessen, was Politiker und Journalisten sagen, abstimmen werden. Darüber hinaus, wenn die Antwort Nein ist, wird die Abstimmung vermutlich wiederholt werden, denn sie muss auf jeden Fall Ja lauten.“

Die Journalistin Nidra Poller ist hingegen skeptischer. In ihrem Kommentar zu der Debatte, die der Volksabstimmung über die EU-Verfassung vorausging, weist sie auf die vorsätzlich unterwürfige Haltung von EU-Führern gegenüber islamischen Forderungen hin: „Der Euro-Mediterrane Dialog“ ist ein Meisterstück der erbärmlichen Unterwerfung. Die Europäische Union fungiert dabei als Zwischenstadium eines unheilvollen Projekts Eurabia.“ Und sie fragt: „Wenn subversives Appeasement sich hinter dem Schleier des „Dialogs“ versteckt, welche unaussprechlichen Ambitionen werden dann hinter dem edlen Wort „Verfassung“ verborgen sein?“

Die Europäische Union gab den Palästinensern im Jahr 2005 Hilfszahlungen in Höhe von 342,8 Millionen Dollar, oder um genauer zu sein: 612,15 Millionen Dollar, wenn man die Unterstützung, die von den 25 EU-Regierungen separat gezahlt wurden, mitrechnet. Aber auch die Vereinigten Staaten haben wiederholt Millionen amerikanischer Steuergelder an die palästinensische Autonomiebehörde bezahlt, wenn auch nicht in dem Umfang wie die EU. Im Juli 2005 boten die G8-Staaten, die Gruppe der einflussreichsten Industrienationen, als Antwort auf die einige Tage zuvor erfolgten islamischen Terrorattacken in London der PA [Palästinensischen Autonomiebehörde] rund 9 Milliarden Dollar, die sie als „Alternative zum Hass“ bezeichneten. Die Großzügigkeit des Westens blieb auch bestehen, obwohl eine demographische Studie 2005 offenbarte, dass die von der PA angegebenen Bevölkerungszahlen in der Westbank und Gaza um 50% nach oben frisiert worden waren.

Fast die ganze neue Infrastruktur in den Palästinensergebieten seit Beginn des Osloer Friedensprozesses in den 90er Jahren, Schulen, Krankenhäuser, Flughäfen, wurde von Brüssel erbaut und bezahlt. Als im Jahr 2000 mit der zweiten Intifada der Jihad erneut ausbrach, stoppte Israel seine Transferzahlungen an die Palästinenser. Also sprang die EU mit weiteren 10 Millionen Dollar monatlicher direkter Finanzhilfe an die Palästinensische Autonomiebehörde ein. Der EU-Kommissar für Außenbeziehungen Chris Patten stellte 2002 fest „es gibt keinerlei Anlass, zu behaupten, dass mit EU-Geldern Terrorismus, Waffenkäufe oder irgendetwas in der Art finanziert worden ist.“ Ein Bericht der Stiftung zur Verteidigung der Demokratie erbrachte jedoch später: „Es ist unbestreitbar bewiesen, dass PA-Gelder zur Finanzierung terroristischer Aktivitäten verwendet wurden.“

Das wurde auch von Fuad Shubaki bestätigt, der als Finanzchef der palästinensischen Sicherheitskräfte fungierte. Ihm gemäß beanspruchte der frühere PA-Chef Jassir Arafat Millionen Dollar aus dem internationalen Unterstützungsfond, von israelischen Steuergeldern und solchen aus arabischen Ländern, um damit Waffen und Munition zu kaufen, einschließlich der 50 Tonnen Waffen an Bord des Schiffes Karine A. Die Transaktion wurde zwischen der PA, der Hisbollah im Libanon und den iranischen Revolutionsgarden koordiniert.

Im Mai 2006 sprach Mahmoud Abbas, seit Arafats Tod im November 2004 Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde und ein Führungspolitiker der Fatah, vor dem Europäischen Parlament über den Friedensprozess. Gleichzeitig drohten die Al-Aksa-Märtyrerbrigaden, der bewaffnete Arm der Fatah, als Antwort auf die internationalen Sanktionen gegenüber der PA mit Anschlägen gegen die wirtschaftlichen und zivilen Interessen der USA und Europas. Finanzielle Hilfe löst bei den Palästinensern keine Dankbarkeit aus. Allerdings drohen sie mit Gewalt, wenn die Hilfe nicht weiterfließt. Das ist schlicht und einfach Erpressung. Dieses Verhalten befindet sich in Übereinstimmung mit der islamischen Sicht der Jizya, der Kopfsteuer, die Nicht-Moslems bezahlen müssen, damit sie nicht getötet werden.

In Dokumenten des Euro-Arabischen Dialogs wird regelmäßig die „finanzielle Unterstützung“ der EU an arabische Länder erwähnt. Bat Ye’Or führt aus, dass diese Jizya-Steuer teilweise den Europäern aus der Tasche gezogen wird, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Im November 2005 weigerte sich die offizielle Finanzaufsichtsbehörde der EU zum 11. Mal in Folge, den Rechenschaftsbericht der EU abzusegnen, weil diese stets voller Betrug und Fehler waren. Der Europäische Rechnungshof lehnte es ab, den 160,3 Milliarden Dollar umfassenden Haushalt der EU für das Jahr 2004 zu bestätigen. „Die große Mehrheit der Posten auf der Ausgabenseite waren wieder einmal voller Fehler und Ungesetzlichkeiten“ wurde seitens des Rechnungshofs geäußert. Insbesondere lehnte der Rechnungshof es ab, die Bestätigung für die EU-Außenpolitik und die Hilfsprogramme zu erteilen, von denen viele an arabische Länder gehen.

Die Hälfte der Projekt-Budgets, die von der EU-Kommission bewilligt worden waren, waren unzureichend kontrolliert. Die EU-Kommission wird als die „Regierung“ der EU angesehen und ist damit die Regierung von fast einer halben Milliarde Menschen. Aber sie kann über ein Jahrzehnt hinweg massiv fehlerhafte Haushaltsberichte vorlegen, weil sie weitgehend niemandem Rechenschaft schuldig ist und das auch nie anderes beabsichtigt war. Moslems bedienen sich der Täuschung, um den Jihad voranzutreiben, und es ist fast zu spät für die Ungläubigen, sie zu stoppen. Die EU-Föderalisten und die Eurabier halten sich an eine Seite aus dem islamischen Drehbuch und sind ihren Zielen über Jahrzehnte hinweg durch Vertuschung näher gekommen, die unter einer Masse von Details und technokratischem Neusprech begraben ist, die für Nicht-Bürokraten alles andere als verständlich ist.

In einem ehrlichen Augenblick beschrieb Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker das EU-“System“ folgendermaßen: „Wir entscheiden etwas, lassen es liegen und warten ab, was passiert“ erklärte er „Wenn niemand aufbegehrt, weil die meisten Menschen nicht verstehen, was wir entschieden haben, gehen wir Schritt für Schritt weiter bis zu dem Punkt, an dem man es kein Zurück mehr gibt.“ Im Economist schreibt der Kolumnist Charlemagne: „Was Herr Juncker und diejenigen, die denken wie er, versuchen, ist im Grunde, die Gegner der europäischen Föderation in einer Unmasse technischer Details zu ertränken. Sie langweilen die Menschen in die Unterwerfung. Diese Strategie hat über lange Zeit gut funktioniert. [Hervorhebung von Fjordman]

Der größte Souveränitätstransfer von den Nationen Europas an die Europäische Union fand 1985 statt und zwar als Teil des Projekts der Schaffung eines einzigen europäischen Marktes. Sogar [die konservative britische Premierministerin] Margaret Thatcher, die normalerweise nicht leicht hinters Licht zu führen ist, gab später zu, dass sie die Konsequenzen dessen, was sie damals unterzeichnet hatte, nicht vollständig überblickt hatte.“ Der Autor Christopher Booker nannte das die „Betrugskultur“ der EU: „Was tatsächlich stattgefunden hat, war ein Machttransfer (…) an Brüssel, der das Ausmaß der größten konstitutionellen Revolution der Geschichte angenommen hat. Aber viel davon ist vor dem Blick der Öffentlichkeit verborgen geblieben, weil unsere Politiker gerne die Illusion aufrechterhalten, dass sie immer noch Macht haben. Als Ergebnis davon haben nur erstaunlich wenige Menschen ein korrektes Verständnis davon, wie das politische System, das uns tatsächlich regiert, funktioniert.“

Ich habe den Begriff „Neo-Feudalismus“ [Aristokratie] benutzt, um die EU zu beschreiben. Es gibt definitiv gewisse Eliten in Europa, die denken, dass alles, was mit Europa schief läuft, auf „Populismus“ zurückzuführen sei, etwas, das andere Leute Demokratie nennen. Die treibende Kraft hinter der EU zielt darauf ab, nationale Souveränität an eine neue herrschende Klasse von Bürokraten, an eine neue Aristokratie, zu übertragen. Das ist ein Rückfall in vordemokratische Zeiten. Karl Zinsmeister [amerikanischer Schriftsteller und politischer Berater des amerikanischen Präsidenten George W. Bush] hält fest: „Der EU-Apparat ist ausserordentlich verschlossen und verschwiegen. Relativ wenige der wichtigen Entscheidungen werden zur Zeit von Stellen beschlossen, die demokratisch Rechenschaft ablegen müssen. Stück für Stück entscheiden ranghohe Bürokraten über das Leben des normalen Europäers… Viele Europäer lassen sich auf eine Weise, die für Amerikaner vollkommen unverständlich ist, von ihren Eliten am Nasenring herumführen. Es existiert eine Kleinbauern-Mentalität, mittels der Europäer es ihren „Höhergestellten“ erlauben, die wichtigen nationalen Entscheidungen für sie zu treffen.“

Parlamentsmitglied Gisela Stuart war Mitglied des Präsidiums, das die vorgeschlagene EU-Verfassung entwarf. Sie fasst ihre Erfahrungen folgendermaßen zusammen: „Im Präsidium versammelte sich eine selbstgewählte Gruppe der europäischen politischen Elite, von denen viele eine Karriere auf europäischer Ebene anstreben, die von immer mehr Einigung abhängig ist. Nationale Parlamente und Regierungen werden dabei als Hindernis angesehen… Nicht ein einziges Mal in den 16 Monaten, in denen ich dem Präsidium angehörte, stellten die Repräsentanten sich die Frage, ob die immer weiter gehende Einigung überhaupt das ist, was die Menschen Europas wollen, ob es ihren Interessen dient oder ob sie die beste Basis für eine tragfähige Struktur einer immer weiter expandierenden Union ist.“

2005 gaben die Führer aller politischen Gruppen Großbritanniens unerwartet eine gemeinsame Erklärung in Brüssel ab, in der sie sich für ein Ende der „mittelalterlichen“ Gesetzgebungspraxis der EU aussprachen, die hinter verschlossenen Türen stattfindet. Kritiker gaben zu bedenken, dass der Ministerrat, die oberste gesetzgebende Instanz der EU, die zwei Drittel aller britischen Gesetze beschließt, „die einzige Legislative außerhalb der kommunistischen Diktaturen Nordkoreas und Kubas ist, die Gesetze im Geheimen verabschiedet.“ Nach dem konservativen britischen Politiker Daniel Hannan ist die EU genau so konzipiert. „Ihre Gründungsväter haben von Anfang an verstanden, dass ihr kühner Plan, die alten Nationen Europas zu einer einzigen politischen Einheit zu verschmelzen, niemals erfolgreich sein würde, wenn jeder Machttransfer den Wählern zur Zustimmung hätte vorgelegt werden müssen. So entwarfen sie gerissen eine Struktur, bei der die höchste Macht in den Händen ernannter Funktionäre liegt, die gegenüber der öffentlichen Meinung unangreifbar sind. In der Tat ist die Struktur der EU weniger undemokratisch als antidemokratisch.“

Die Europäische Union wird gelegentlich mit dem Römischen Reich verglichen, aber solche Vergleiche sind nicht sehr passend. Rom war die militärische Supermacht seiner Zeit, während die EU nichts weiter als ein militärischer Zwerg ist. Allerdings gibt es eine verblüffende Gemeinsamkeit: Julius Cäsar wurde ermordet, weil er sich selbst zum König krönen wollte. Das trug nicht gerade zu seiner Beliebtheit bei der machtvollen Senatselite bei, die Cäsar daran erinnerte, dass Rom exakt aus dem Grund Republik geworden war, weil es gegen die alten Tyrannenkönige rebelliert hatte. Cäsars Nachfolger Octavian, der heute besser als Kaiser Augustus bekannt ist, wird sowohl als der erste als auch als der wichtigste der römischen Kaiser betrachtet. Er spielte seine eigene Rolle herunter und bevorzugte den Titel „Princeps“, was üblicherweise mit „Erster Bürger“ übersetzt wird. Er bewahrte auch die äussere Form der römischen Republik, gab Lippenbekenntnisse gegenüber der alten Elite ab und verschleierte die Änderungen so, dass sie die Öffentlichkeit nicht aufbrachten. Er mag ein Monarch gewesen sein, aber er hat sich niemals selber so bezeichnet.

Einige mögen hier eine Parallele zur heutigen EU sehen. Wenn bis zu drei Vierteln unserer nationalen Gesetze ihren Ursprung in Brüssel haben, was macht es dann noch für einen Sinn, nationale Wahlen abzuhalten? Wie im Rom Octavians hat sich die wahre Macht zu einer anderen Stelle hin verschoben, aber die alte Ordnung wird wie ein demokratisches Feigenblatt über die Realität gedeckt, um das gemeine Volk nicht aufzubringen. Die EU operiert weitgehend im Verborgenen; und Ihre Erlasse werden dann durch traditionelle Parlamente, die kaum mehr als Dekoration sind, in Kraft gesetzt. Das Witzige daran ist, dass diejenigen, die gegen die EU sind, als fremdenfeindliche, nationalistische oder auch ganz offen als antidemokratische Kräfte bezeichnet werden. Die EU ist eine Organisation, in der nicht-gewählte Bürokraten die Demokratie demontieren und ihre Kritiker als antidemokratische Kräfte brandmarken. Um diese neue Einheit zu schaffen, müssen die alten Nationalstaaten vorsätzlich zerstört werden. Enormen Zahlen von Nicht-Europäern wird die Einreise ermöglicht und die Situation, die sich daraus ergibt, wird „multikulturelle Gesellschaft“ genannt.

Diese Zerstörung zieht dann die Forderung nach sich, unsere gesamte Gesellschaft müsse entsprechend umgewandelt werden. Da sich Europäer selber eher als Franzosen, Italiener, Holländer etc. wahrnehmen denn als „Europäer“, müssen nationale Zugehörigkeitsgefühle zerschlagen werden. Gleichzeitig muss ein externer Rivale erschaffen werden. Das Modell, das dem am nächsten kommt, ist Bismarcks Einigung Deutschlands. Die zahllosen deutschen Staaten stellten sich im französisch-preußischen Krieg von 1870/71 geschlossen hinter Preußen gegen Frankreich und so wurde der Weg zu einer neuen machtvollen deutschen Föderation geebnet. Die EU-Föderalisten streben mittels einer gemeinsamen Feindschaft gegenüber den USA einen vereinten europäischen Staat an, während sie mittels ihrer gemeinsamen Feindseligkeit gegenüber Israel eine gemeinsame eurabische Einheit aus Europa und der arabischen Welt aufbauen. Eine bevorzugte Taktik ist die vorsätzliche Nutzung der Medien, um Unmut gegen diese beiden Staaten zu schüren und sie zu dämonisieren. Allerdings wurden Bismarcks deutsche Staaten durch eine gemeinsame Sprache vereint.

Wenn es auch möglich wäre, aus Dutzenden von Nationen „ein neues Wir“ zu schaffen, was hochgradig fragwürdig ist, dauert die Verschmelzung verschiedener ethnischer Gruppierungen zu einer zusammenhängenden Nation Jahrhunderte. Wie ist es möglich, dass die EU ohne eine gemeinsame Identität, ohne ein europäisches „Demos“ [Volk] anders als autoritär sein kann? Vielleicht denken die EU-Eliten, dass eine große Masse von Menschen ganz ohne kulturelle Identität leichter zu kontrollieren ist? Das Problem ist, dass der Nationalstaat an sich als böse und obsolet bezeichnet wurde, und nicht Kollektivismus, Antiindividualismus oder Totalitarismus. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied zwischen Nationalismus und Patriotismus, den auch schon George Orwell ganz klar sah: „Nationalismus sollte nicht mit Patriotismus verwechselt werden. Mit ‘Patriotismus’ meine ich die Hingabe an einen bestimmten Landstrich und eine bestimmte Lebensweise, die man zwar für die beste auf Erden hält, die man aber deshalb nicht anderen Menschen aufzwingen will. Patriotismus ist von seiner Natur her defensiv, sowohl militärisch als auch kulturell. Nationalismus hingegen ist untrennbar mit Machtstreben verbunden.“

Totalitäre Regimes können, wie Nazideutschland, national sein, aber sie können auch supranational sein wie zum Beispiel die Sowjetunion, die darauf aus war, alle bis dahin existierenden nationalen Loyalitäten zu unterdrücken. Wie konnte ein Projekt von der Größe Eurabias durchgezogen werden? Ich habe mir viele Gedanken über diese Frage gemacht und bin zu dem Schluß gekommen, daß es gerade wegen seiner Größe erfolgreich war. St. Augustin [algerischer christlicher Kirchenlehrer und Heiliger 354-430 n.Chr.] erzählte die Geschichte eines Piraten, der von Alexander dem Großen gefangen genommen worden war: „Was erlaubst Du Dir, das Meer zu belästigen?“ frage Alexander „Was erlaubst Du Dir, die ganze Welt zu belästigen?“ erwiderte der Pirat „Ich, der ich es nur mit einem kleinen Schiff tue, werde ein Dieb genannt. Du, der Du es mit einer großen Flotte tust, wirst ein Kaiser genannt.“ Es ist eine Frage des Ausmaßes. Wenn eine kleine Gruppe von Menschen die Demokratie in ihrem Land umgeht und anfängt, der Öffentlichkeit ihre Gesetze aufzuzwingen, nennt man das einen Staatsstreich. Wenn man dasselbe mit einem ganzen Kontinent tut, dann nennt man das Europäische Union.

In Adolf Hitlers Autobiographie Mein Kampf wird eine Propagandatechnik beschrieben, die als „Die große Lüge“ bekannt ist. Die EU hat diese Strategie übernommen, die darin besteht, so „kolossal“ zu lügen, dass es unmöglich erscheint, dass jemand „die Unverfrorenheit besitzen könnte, die Wahrheit so schändlich zu verdrehen.“ Das wurde mit der Technik kombiniert, die der Nazi-Propagandaminister Joseph Goebbels perfektionierte und die darin besteht, eine Sache so lange zu wiederholen, bis sie als Wahrheit akzeptiert wird. Hier sind ein paar „Große Lügen“:
• Vielfalt ist immer gut

• Multikulti ist unvermeidlich, und eine weiter voranschreitende europäische Einigung auch

• Diejenigen, die sich dagegen stellen, sind ignorante Rassisten, die sich außerhalb des Laufes der Geschichte stellen

• Moslemische Einwanderung ist „gut für die Wirtschaft“ und sie ist zur Aufrechterhaltung des Sozialstaats in der Zukunft notwendig, ungeachtet der Tatsache, dass sie enorme Ressourcen verschlingt.
Die Schaffung Eurabias ist mit der größte Betrug in der Geschichte der westlichen Zivilisation. Bedeutet das, dass alle EU-Föderalisten oder alle, die auf den verschiedenen Ebenen am Euro-Arabischen Dialog teilhaben, böswillig sind? Nein. Die Wirklichkeit ist nicht so einfach. Wie Hugh Fitzgerald ausführt ist „eine ganze Klasse von Menschen durch arabisches Geld und arabische Bestechung reich geworden; Rechtsanwälte, Personen im Public Relations Bereich, Diplomaten, Journalisten, Universitätsdozenten und alle möglichen anderen Offiziellen.“ Während Unwissenheit, Korruption und selbstsüchtige Gier nach persönlicher Macht manches Verhalten eurabischer Eliten erklärt, kann es nicht das Verhalten ALLER dieser Tausenden von Menschen erklären, die in diese Netzwerke eingebunden sind. Manche davon müssen selber zu der Überzeugung gelangt sein, dass das, was sie tun, einem guten Zweck dient, selbst wenn das nur aus dem einen Grund geschehen ist, weil die menschliche Eitelkeit von uns verlangt, dass wir unsere Aktionen mit einer Fassade des Guten überziehen, um sie vor uns selber rechtfertigen zu können.

In dem Science Fiction Film „Serenity“ haben sich die zwei Supermächte USA und China in einer Allianz zusammengefunden, die die Menschheit zu einem neuen Sonnensystem brachte. Auf dem wenig bekannten Planeten Miranda wurde ein Gas namens Pax dem Belüftungssystem beigefügt. Der Sinn davon war, die Bevölkerung ruhig zu halten und Aggressionen auszumerzen. Es funktionierte. Die Menschen hörten auf, zu kämpfen. Sie hörten aber auch auf, irgendetwas anderes zu tun, inklusive sich fortzupflanzen und sich physisch selbst zu verteidigen. Eine kleine Minderheit der Bevölkerung zeigte eine entgegengesetzte Reaktion. Ihre Aggressionen steigerten sich bis in den Wahnsinn und sie töteten die meisten der anderen. Zehn Millionen Menschen ließen sich in aller Ruhe ausradieren. Der Filmdirektor Joss Wheldon legt Wert darauf, darzustellen, dass die Allianz nicht irgendein böses Imperium ist, sondern eine weitgehend gutartige Macht. Sie meinten es gut, sie wollten eine bessere Welt erschaffen, eine Welt ohne Sünde. Allerdings meint Wheldon „Wann immer man Utopia erschaffen will, regt sich unter der Oberfläche etwas Hässliches.“

Europäer früherer Zeit, die gegen den Jihad kämpften, kämpften für eine Anzahl von Dingen: Ihre Religion, ihre Kultur und ihre Nation. EU-Föderalisten und Eurabier unterdrücken bewusst all diese Instinkte in ihrem Bestreben, einen Neuen Menschen zu erschaffen und jegliche Aggression auszumerzen. Weil sie jedoch den Nationalstaat fälschlicherweise als Wurzel alles Bösen ausgemacht haben, merzen sie nicht nur den aggressiven Nationalismus aus, sondern auch den defensiven Patriotismus. Und da einige Moslems als Reaktion auf das, was sie als unseren Nihilismus [Desinteresse, Gleichgültigkeit] wahrnehmen, sogar noch aggressiver wurden, haben die Eurabier ihr eigenes Volk im wörtlichen und im metaphorischen Sinn entwaffnet und es zum Abschlachten freigegeben. Viele Kommunisten glaubten, zumindest zu Anfang, an ihre Ideologie. Das Resultat war ein Massenschlachten, zig Millionen Menschen wurden für den Traum von einer Welt ohne Unterdrückung und Ausbeutung getötet.

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Unabhängig davon, wie gut die Vorsätze sind, kann man nicht Millionen Menschen in umfangreichen sozialen Experimenten als Laborratten verwenden, ohne massiven Schaden anzurichten. Vielleicht ist einer der Gründe, warum das alles in Westeuropa und der Europäischen Union geschehen konnte, der, dass wir niemals die Gründe für das abgrundtiefe Scheitern des Kommunismus in Osteuropa und der Sowjetunion am Ende des Kalten Krieges verstanden haben oder auch nur versucht haben, uns mit diesen Gründen auseinanderzusetzen. Das Konzept des massiven sozialen Experiments, einen Neuen Menschen zu schaffen, konnte weiterleben. Es mutierte und wanderte westwärts.

Jean Monnet, der den Prozess der europäischen Einigung in Bewegung setzte, stellte Überlegungen an, daß die Europäische Verwaltung eine Art „Labor“ werden könnte, in dem eine neue Form des „Europäischen Menschen“ geboren würde. Aber der Neue Europäische Mensch wird genauso wie der Neue Sowjetmensch vor ihm mit absoluter Sicherheit ein Fehlschlag werden. Kann die Europäische Union reformiert werden? Ich bezweifle es. Die EU wird von einer sich selbst erhaltenden Klasse von Bürokraten zusammengehalten, die ungeachtet des Schadens, den sie damit anrichten, ihre Budgets und ihre Macht ausweiten wollen. Diese Funktionäre werden sich der klassischen Methoden der Täuschung bedienen, um allen Rufen nach Reformen entgegenzuwirken, sodaß die Kontrolle in ihren Händen verbleiben wird.

Es ist aufschlussreich, sich die Reaktionen der EU nach der Ablehnung der EU-Verfassung durch Volksabstimmungen in Frankreich und Holland näher anzusehen. Sie haben eine „Gruppe von Weisen“ aus europäischen Politikern zusammengestellt, deren Vorsitz Giuliano Amato innehat, der Innenminister im Kabinett des Super-Eurabiers Romano Prodi ist. Diese Gruppe soll mögliche Lösungen für diese auswegslose Situation erarbeiten. Unter den diskutierten Vorschlägen war auch der, den Namen „Verfassung“ zu Gunsten von „Vertrag“ fallen zu lassen. Derselbe Amato, der auch ein früherer italienischer Premierminister und der Vizepräsident der EU-Konvention ist, von der die Verfassung entworfen wurde, hat zu einem früheren Zeitpunkt ausgeführt: „In Europa muss man nach der „als ob“-Methode vorgehen, so tun, als ob man wenig wolle, um viel zu erhalten, so tun, als ob die Staaten souverän bleiben würden, um sie zu überzeugen, Souveränität abzugeben….Die EU-Kommission in Brüssel sollte zum Beispiel handeln, als ob sie ein technisches Instrumentarium wäre, um als Regierung behandelt zu werden. Und so weiter mit List und Tücke.“

Dass ein Mann, der öffentlich damit geprahlt hat, dass die Ziele der EU-Föderalisten mit „List und Tücke“ vorangetrieben werden, nun den Vorsitz bei den Bemühungen hat, die EU-Verfassung zu „erneuern“, sagt normalen Europäern alles, was sie über die EU wissen müssen. Wenn die EU-Eliten uns vorsätzlich über Jahrzehnte hinweg hintergangen haben, um ihre Ziele zu erreichen, warum sollten wir ihnen jetzt auf einmal trauen? Leg mich einmal rein, Schande über dich. Leg mich zweimal rein, Schande über mich. Diese Leute haben uns genug reingelegt. „Ich bin der Ansicht, dass die Europäische Union genau wie die Sowjetunion nicht demokratisiert werden kann“ sagt Vladimir Bukovsky. „Die Europäische Union wird zusammenbrechen, ganz genau so wie die Sowjetunion zusammengebrochen ist. Aber vergessen Sie nicht: wenn solche Strukturen zusammenbrechen, dann hinterlassen sie eine Verwüstung, von der man sich erst nach einer Generation erholt haben wird. (…)

Schauen Sie sich die riesige Zahl von Immigranten aus Ländern der Dritten Welt an, die jetzt in Europa leben. Das wurde von der Europäischen Union vorangetrieben. Was wird im Falle eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs mit ihnen geschehen? Wir werden vermutlich schlussendlich wie in der Sowjetunion so viel ethnischen Unfrieden haben, dass wir nicht wissen, wo uns der Kopf steht“ In ihrem Buch über die EU kommen Richard North und Christopher Booker zu dem Schluss: „Das Projekt, das Monnet auf den Weg gebracht hat, war ein riesiges, marodes, sich selbst täuschendes Monster: teilweise in seiner eigenen Bürokratie erstickend, teilweise ein korrupter Gauner (…) Das einzige, was das Projekt niemals sein konnte, weil es per Definition niemals dazu gedacht war, es zu sein, war auch nur im entferntesten Sinn demokratisch.“

Sie glauben, dass die EU zum Untergang verdammt ist und dass sie „eine schreckliche Verwüstung hinterlassen wird, ein zerstörtes Land“, und dass es „die Völker Europas viele Jahre kosten, sich davon wieder zu erholen.“ Ich verstehe die Bedenken, dass die Zerstörung der EU „Instabilität“ in Europa hervorrufen könnte. Das wird sie. Aber wir werden wahrscheinlich am Ende sowieso mit „Instabilität“ dastehen, schon alleine wegen der großen Anzahl von Moslems, die die Eurabier hereingelassen haben. Die Wahl ist zwischen ein paar Jahren der Beschwerlichkeiten, nach denen Europa überlebt, einerseits und Tod andererseits, was bedeutet, dass Europa schlicht und einfach aufhört, dem westlichen Kulturkreis anzugehören.

Manche mögen hoffen, dass wir die „positiven“ Aspekte der EU bewahren könnten und nicht „das Kind mit dem Bade ausschütten“ sollten. Ich bin anderer Ansicht. Die EU ist nur Badewasser, es gibt kein Kind. Es gab niemals ein Baby, nur eine Horde überbezahlter Babysitter. Multikulturalismus trennt Menschen in „Stämme“ unterhalb der nationalstaatlichen Ebene. Das ist exakt die Situation, die wir im Mittelalter in Europa hatten. Ebenso bedeutet die Idee, dass wir andere Kulturen „respektieren“ sollten, indem wir sie nicht kritisieren, dass wir die Uhr mehrere Jahrhunderte in das voraufklärerische Zeitalter zurückdrehen. Multikulturalismus ist eine rein mittelalterliche Ideologie und sie wird mittelalterliche Resultate mit sich bringen.

Obwohl die EU daran scheitern wird, eine pan-europäische [gesamt-europäische] Einheit aufzubauen, hat sie schon jetzt teilweise Erfolg dabei gehabt, die traditionellen Nationalstaaten zu schwächen. Quer durch Westeuropa neigen moslemische Einwanderer dazu, sich in den großen Städten niederzulassen, und die einheimische Bevölkerung zieht sich in ländlichere Gebiete zurück. Diese Zerstörung des Zusammenhalts der Gesellschaft zieht eine Rückkehr zu einer Stammesgesellschaft nach sich, weil die Menschen nicht mehr darauf vertrauen, daß der Nationalstaat sie beschützt. Diesen Prozess hat Ernest Baert beschrieben: „Über viele Jahrhunderte hinweg hat Westeuropa nach und nach den Stamm oder den Clan durch den Nationalstaat ersetzt.“ Das Ergebnis war, dass „europäische Bürger dazu neigen, allen anderen Bürgern der gleichen Nationalität ausserhalb ihres Familien- und Freundeskreises das gleiche Vertrauen entgegenzubringen.“

Diese „von hohem Vertrauen geprägte Gesellschaft“ war eine notwendige Voraussetzung für den Erfolg des kapitalistischen Wirtschaftssystems in Europa, aber auch für das Aufkommen der Demokratie. In der islamischen Welt und in Afrika herrscht ein anderes Weltbild vor. Dort haben Individuen keine andere Wahl, als sich, wenn sie Schutz brauchen, auf ihren Clan zu verlassen. Welche Wirkung wird also die Einwanderung großer Zahlen von Individuen aus „von geringem Vertrauen geprägten Gesellschaften“ auf unsere eigene Kultur haben? Baert ist pessimistisch: „Es besteht wenig Zweifel, dass wir in den Tagen leben, in denen die multikulturelle Fantasie stirbt. Sie wird im Elend enden und könnte sogar zum Verlust Europas als Teil der westlichen Zivilisation führen. Unser Kinder und Enkel werden auf unsere Tage zurückschauen und sich fragen, warum so viele etwas, das offenkundig im Gegensatz zur Geschichte und zum gesunden Menschenverstand stand, so leicht akzeptiert haben.“

Während normale Europäer in Angst vor Gewalt durch Moslems in ihren eigenen Städten leben und das Vertrauen in ihre Führungsschicht verlieren, treffen sich EU-Eliten auf Cocktailparties und beglückwünschen sich gegenseitig dazu, dass sie den Frieden nach Europa gebracht haben. [Dafür haben sie heute (12.10.2012) sogar den Friedensnobelpreis bekommen.] Die Europäische Union versprach eine Schöne Neue Welt, in der Kriege und ethnische Rivalitäten der Vergangenheit angehören. Werden sie uns das Mittelalter bringen? Vielleicht ist das ja auch genau das, wozu Utopien tendieren.


Quelle: Der Eurabia Code

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